Zeitzer Eisengiesserei & Maschinenbau AG Dampfmaschine von 1907

Meine ersten Rennrad- / Fahrradtouren in 2020

Ich und mein TrengaDE Rennrad sind wieder hier…

Lange habe ich überlegt, wie ich den Blog zurück zur Aktivität führe. Und auch seit meinem letzten Post „Alles von vorne?! NYC-Hennes-Welts Neustart“ sind wieder ein paar Wochen – einige Monate vergangen. Und bin ich eigentlich nich völlig unkreativ wollte mir einfallen, wie ich wieder starten soll.

Transparenz, Links im Text mit einem Stern dahinter sind Affiliate-Links zu Amazon.de*, alle anderen Textlinks sind keine Affiliate-Links.

Drei Touren mit dem Rennrad sind nicht genug

Heute versuche ich mich einmal mit drei meiner kurzen Fahrradtouren durch Hamburg.
Eigentlich hatte ich mir für das Jahr 2020 vorgenommen, wenn ich nicht in der Uni bin, mehr mit dem Rennrad raus zu fahren. Ich hatte bereits Touren in der Umgebung geplant, die zum Aufbau der Kondotion und Ausdauer dienen sollten. An dessen Ende sollten unter anderem Fahrten zu meiner Uni, zu einem Ort meiner Kindheit und das südöstliche und nordwestliche Schleswig-Holstein führen.
So wollte ich meine ersten 200km am Stück schaffen. – Und dann kam die Pandemie, die mir einen Strich durch das Vorhaben machte.

Der Plan 2020

TrengaDe GLR Road Bike am Krupunder SeeDas Bundesland, in dem ich aufgewachsen bin, namentlich Schleswig-Holstrein, wollte keine Hamburger mehr im Land. – Was ich durchaus verstehen kann und das nicht nur aus Sicht eines Medizinstudentens und auch ich bin anfangs in eine Art Starre gefallen. Es war gar nicht so sehr die Angst, dass ich erkranke. Ich bin jung und die Wahrscheinlichkeit, dass ich schwer erkranke, ist gering. Wenngleich man als Mann ja an sich schon an einem normalen „Haus und Hof-Schnupfen“, der bekannten Männergrippe stirbt.

Es waren Fragen, wie geht es mit dem Studium weiter?
Was wird sich während der Pandemie ändern?
Werden wir einen vollständigen Lockdown, wie in Italien, Spanien oder Frankreich erleben? Dann hätten sich meine Pläne zu den Radtouren sowieso erledigt.

Ich musste mich also erst einmal „neu sortieren“. Heute ist das alles Alltag und die Beschränkungen fallen Woche für Woche. Wir haben den Lockdown, auch wenn es einige anders sehen mögen, nur in einer „leichten Variante“ erlebt und das weil die getroffenen Maßnahmen ausreichten.

Seit dieser Woche darf ich auch wieder als Tagestourist und Sportler, nicht nur als Student der Uni Lübeck, nach Schleswig-Holstein einreisen.

Schon bereits mit der Aussicht, dass dies wieder möglich ist, kam der Spaß und der Wille, mit dem Rennrad rauszufahren, zurück. – Und dann habe ich da noch leisen Willen, meinen Freund in den Jahreskilometern zu schlagen. 😂 Das wird zwar nichts, aber der Wille war da, das Fleisch war schwach, oder so.

Mal gucken, was ich von dem Plan 2020 schaffe.

In diesem Artikel möchte ich euch also kurz in Bildern und Tourenstrecke, die ich auf Strava und Komoot hinterlegt habe, drei meiner diesjährigen Touren vorstellen.

Schmale 30km+1 nach der Uni


Meine erste Fahrt in 2020 führte mich nach der Uni und der Fehleinschätzung, wie schnell es doch im Januar abends noch dunkel werden kann, an die Grenzen von Hamburg und Schleswig-Holstein (die von uns aus gar nicht so weit weg sind 😉)

Und vielleicht wäre ich gar nicht in die Dunkelheit gefahren, wäre da nicht Komoot gewesen, womit ich vorab meine Tour plante, oder mein Wahoo Elemnt Bolt* Navi, welche mich in der „Wallachei“ zwischen Schenefeld und Krupunder in die Irre führten, obwohl das erste Mal wurde ich schon in Schenefeld in die Irre geführt. Das kann da aber noch an meiner „Dödeligkeit“ gelegen haben. – Wobei, es war gar nicht so sehr Wahoo schuld, denn mehr Komoot, mit dessen Abbiegehinweisen lies ich mich nämlich über Airpods* beschallen.

Komoot und der Kreisverkehr

Ich kam an einen Kreisverkehr mit, ich glaube, fünf oder sechs Abzweigern. Komoot war sich nicht sicher, welchen Abzweiger ich nun nehmen sollte. Ich fuhr den, den mir Wahoo und Komoot signalisierten „hoch“ – nach einigen Metern kam dann das von mir „geliebte,“ dezente Piepen und rote Anzeige-LEDs, die darauf hinwiesen, ich solle doch bitte mal wenden und die selbige Sprachansage von Komoot.

Tat ich auch, ich nahm die nächste mir signalisierte Abfahrt, dieses mal kamen die Hinweise schneller, also wieder zurück zum Anfang in den Kreisverkehr.
Leider war auf dem Wahoo, wie auch in Komoot nicht wirklich klar zu sehen, welcher Weg der richtige war, weil die Abzweiger (zum Teil) direkt in einander übergingen.

Road Bike Tour: Krupunder See - HSV - Volkspark - Hagenbek - Niendorfer Gehege - Stellinger Schweiz - ZiegelteichDa es langsam dunkler wurde, stellte ich von Komoot und Wahoo zu Google Maps um und lies mich damit zum Krupunder See führen und dann über Eidelstedt in Richtung „Heimat“. Von dort benötigte ich keine Navigation mehr und fuhr, um 30km voll zu bekommen, noch einmal etwas mehr als 2km durch die Nachbarschaft und schaffte am Ende 31km, von denen die letzen 10km im Dunklen mit Renndradbeleuchtung gefahren wurden.
Leider habe ich von diesem Ausflug nur ein Bild mit gebracht, das ihr unten noch einmal in der Galerie finden werdet. Das hier gezeigte Bild von meinem TrengaDE GLR-Rennrad am Krupunder See ist zu einem früheren Zeitpunkt 2019 aufgenommen worden. (Tour auf Komoot)

Fahrt „through da hood“ – Mittagsrunde durch die Nachbarschaft, um sie kennen zu lernen

Eine weitere, einmal als „Aufbaufahrten“ dachte Tour führte mich durch die Stadtteile in meiner Nachbarschaft. Dabei muss ich sagen, dass ich letztes Jahr die Strecke um das Volksparkstadion und den Park entdeckte und ich – auch als nicht Fan des dort hiesigen Vereins – die Strecke gerne fahre.

So fuhr zunächst Richtung Volksparkstadion, um dieses herum, Richtung Altona-Nord, nach Hoheluft-Ost, um dann einem weiteren Punkt in der meiner Nähe anzukommen, den ich immer wieder besuche – die Giraffe vor Hagenbecks Tierpark. – Als ein „kleines Fotoprojekt“ vor allem für meine @AlphaEmo Instagram-Follower mache ich von dort mindestens einmal im Jahr von meinem Rennrad mit dem Spruch:

I’m lost – Me, my bike and a giraffe
Made a short bike ride 🚴♂️ -> Get lost. ⛔️ -> Found a #giraffe. -> She allowed me to climb ♂️ her neck, so I found my way home. Yee-haw! 🙌

vor der Giraffe, auf der Gottfried CC Hagenbeck sitzt ein Bild. Dies hat sich als so eine Art „Running Gag“ zwischen mir und meinen Freunden entwickelt.

So machte ich bei dieser Tour also mein erstes „Giraffen Bild“ 2020.

Außerdem fiel mir das erste Mal ein Graffiti mit dem Spruch „In Hamburg sagt man Digga“ auf meinem Rückweg an der Volksparkstraße an einer bröckelnden Mauer auf.

Leider hatte ich nur das Smartphone* zur Hand und musste das Bild als Panorama aufnehmen, so dass eine Laterne im Weg stand und das Bild einen kleinen Bogen macht. – Warum mich ein Autofahrer anhupte, wird nur er wissen. Ich stand nämlich auf dem Fußweg. ^^

Bei dieser Tour entstanden, mit dem Bild der Mauer, „nur“ zwei Bilder, aber auch die findet man noch einmal in der Galerie. 🧐 (Tour auf Strava)

First „pandemic ride“ through da hood

Meine dritte Tour, die ich euch vorstellen möchte, war meine erste Tour während der Pandemie, die mich wieder zum Volksparkstadion, dem Altonaer Volkspark, Eimsbüttel und zu Hagenbecks Tierpark.

Die Tour fand zu einem Zeitpunkt statt, als gerade die ersten Lockerungen in Kraft traten und dennoch war die Tour einwenig gespenstisch. Normalerweise tummeln sich, wir hatten Sonnenschein bei frühlingshaften 15°C,  die Leute am Stadion und Park, bei meiner Tour bin ich vielleicht einer handvoll Menschen begegnet.

Leere

Die Menschen arrangierten sich mit der Sitation. Auf einem Parkplatz, der normalerweise bei den Heimspielen des HSVs oder, ich denke, großen Konzerten im Volksparkstadion bzw. der Barclaycard Arena genutzt wird, saß ein Vater auf einem Gartenstuhl und seine drei Kinder spielten auf dem Parkplatz.
An anderer Stelle des gleichen Parkplatzes spielt ein älterer Herr, vermutlich weil die Golfplätze geschlossen waren, Golf und übte putten.

Nepalesischer PagodentempelWie gesagt, die Leere und Situtation war gespenstisch, aber auch einfach nur interessant.

Bevor ich bei dem Parkplatz ankam, hielt ich am Volksparkstadion. Zum ersten mal, wenn ich dort war, war der Fuß von Uwe Seeler nicht von anderen Menschen belagert, so dass es mir zum ersten Mal auch gelang Bilder mit Fuß und meinem TrengaDe – Rennrad davor zu machen – ich konnte sogar einige Selfies machen, die in der Galerie im Anschluss zu finden sein werden. ^^

Von dort fuhr ich ein Stückchen durch den Altonaer Volkspark und fand einen kleinen Schotterweg an der Autobahn, der Richtung Bahrenfeld und Schackenburgerallee in die andere Richtung führte.
An dieser Stelle habe ich mein erstes Smartphoneselfie in „Radleroutit“ gemacht, dass ich jetzt auch als Avatar für Strava, Komoot und andere Communities nutze.

Hagenbecks

Von hieraus radelte ich zum dem besagten Parkplatz weiter Richtung Diebsteich, über Eimsbüttel nach Hagenbecks Tierpark.

Auch hier war wieder diese Stille. Kaum Menschen waren zu sehen und die dort waren, hielten sich an die Abstandsregeln. So konnte ich neben meinem Giraffen-Bild (siehe Galerie) das erste mal Bilder vor dem nepalesischen Pagodentempel machen, ohne dass Personen direkt im Bild gewesen wären.

Das habe ich „ausgenutzt“.

Was isse ’ne Dampfmaschin‘

Zeitzer Eisengiesserei & Maschinenbau AG Dampfmaschine von 1907Und da es Tag der „Premieren“ für mich war, habe ich es ebenfalls einmal geschafft ein Foto von eimem „Denkmal“ zu machen, an dem ich schon so oft vorbei gekommen bin, aber es nie geschafft habe, Fotos zu machen. Entweder standen Autos davor, oder ich habe es vergessen, das Wetter war schlecht, oder was auch immer…

In Stellingen (ich meine, das gehört dort noch zu Stellingen) hat der TÜV Nord eine Niederlassung, Zertifizierungsstelle und Prüfzentrum. Vor dem Komplex steht eine alte Dampfmaschine aus dem Jahr 1907 der Firma Zeitzer Eisengiesserei & Maschinenbau AG. Diese Dampfmaschine konnte ich mit meinem Bike in einem Bild festhalten. 🙂

Der Parkplarz vor dem guten Stück war leer und das Wetter gut.

Ja, so negativ die Pandemie und ihre Folgen für uns alle auch sind, sollte man daraus das Beste machen. Nicht alles ist schlecht und die leeren Straßen und Wege waren sicher nicht nur für die Natur eine kleine, kurze Erholung und Verschnaufpause.

Alle Bilder der Tour sind ganz unten unterhalb der Komoot-Strecke in der Galerie.

Bleibt gesund und schreibt mir einmal, wie ihr euch für Touren ermutigt und eure Ambitionen sind

Euer

Autogramm von HoernRockz

 

 

Galerie zu den Touren

Einfach ein Bild anklicken und durch die Bilder klicken.