TrengaDE GLR Rennrad vor einem Eingang des Volksparkstadions

Regen, Regen drus’ – Der Regen war schuld

Ach, was hatte ich nicht gedacht und geplant, welche Touren ich diese Woche mit dem Rennrad und meiner Sony DSLM machen wollte. – Ja wollte, denn dann kam der Regen, oder wie Klaus Groth in seinem “Regenleed” (Regenlied) sagte: “Regen, Regen drus, 
Wi sitt hier warm in Hus’!” 
(Regen, Regen draußen, wir sitzen warm im Haus”)

Regen? Schönwetterfahrer – Bin ich auch!

Jetzt mag der eine oder andere sagen: “Weichei” oder “Schönwetterfahrer”. Damit kann ich leben – oder auch nicht. 😁 Also es stimmt schon, mit dem Rennrad bin ich ein Schönwetterfahrer. Es macht einfach keinen Spaß mit dem Rennrad über nasse Straßen durch Pfützen zu fahren. Es ist weniger der Dreck, der hochwirbelt und den man am ganzen Fahrrad und sich selbst wieder findet, als vielmehr die “schmalen”, in meinem Fall 25mm profillosen Reifen.

Trockendocks und TrengaDE Rennrad

Mit einem MTB, wie z. Bsp. einem Hardtail, selbst mit einem Gravelbike würde ich durch den warmen Sommerregen fahren, aber mit dem Rennrad versuche ich das zu umgehen, äh, -fahren. 😉

Spätestens auf Pflastersteinen oder Gras wird es für das Rennrad zu glitschig. Kurz, ich brauche ein Gravelbike – oder doch ein Hardtail, oder ein Fully? 😁
„n+1“, sagen passionierte Radfahrer. Hajo, soweit bin ich noch nicht, wenngleich ich ein Gravelbike bei TrengaDE gesehen habe, das mir gefallen würde.

Über 100km – die Touren und (m)ein Fotoprojekt

Diese Woche sollte es soweit sein, ich plante über 100km in zwei oder drei verschiedenen Touren zu fahren, also nicht an einem Tag. Vermutlich, ich bin mir sicher, könnte ich 100km am Stück fahren, aber ich möchte trotzdem erst einmal mehr Kondition aufbauen und am Ende nicht “mit der Zunge aus dem Hals hängend” am Ziel ankommen.

Gedacht hatte ich mir, dass ich Richtung Bunthäuserspitze fahre und/oder zur “alten Harburger Brücke”, sowie mit der Regionalbahn nach Fehmarn und dort eine “halbe Runde” über die Insel zu machen.

Kombinieren wollte ich das mit meinem Fotoprojekt. – Ich möchte bei jeder Tour Fotos unterschiedlicher Art machen.
Für meine nächste Tour sollen es schwarz-weiß Fotos werden. – Einen ganz Tag nur schwarz-weiß fotografieren und dazu ein altes, sogenanntes “analoges” Objektiv an meiner DSLM.
 Damit lassen sich ganz andere Geschichten erzählen und ohne Farbe könnte eine Radtour ganz anders wirken.

Und nächste Woche?

Das Wetter während der letzten Woche hat’s verhindert und wenn ich mir die Wetterprognosen ab Montag ansehe, siehts wieder nicht danach aus, als würde ich viel mit dem Rad fahren können.

Siebenschläfer

Wir hatten letzten Samstag (27. Juni) Siebenschläfer, was bedeuten würde, sieben Wochen wechselhaftes Regenwetter. – Und selbst wenn man davon ausgehen muss, dass der 27. Juni durch die gregorianische Kalenderreform heute der 7. Juli wäre und eine Wetterprognose sich nicht an einem Tag, einer Bauernregel bestimmen lässt, sieht es ganz so aus, als würden die nächsten Wochen so verlaufen, wie der 27. Juni (oder der 7. Juli) verlief.
Meteorologen sage, dass sich die Wetterlage der nächsten sieben Wochen ungefähr in den ein, zwei Wochen um den Siebenschläfertag “einpendelt”.

Mal gucken, wie es denn nun wirklich wird. Ich hoffe, ich komme diese Woche mehr mit dem Rad raus und kann die eine oder andere Tour in Angriff nehmen. Ich würde gerne in diesem Sommer mein Ziel, dass ich für mich gesteckt habe, erreichen.

Und sonst so?

Die restliche Woche habe ich neben Lernen und Aufgaben für Uni im “Home Office” zu erledigen damit verbracht, dass ich am besagten Siebenschläfertag das erste mal in meinem Leben einen Schlafzimmerschrank aufgebaut habe und dass der Schrank, nach meinen Informationen, in der Woche danach nicht zusammengebrochen ist. 🤣 Ich feiere das mal.

Komoot, Komoot ist nicht immer komood**

** Komood (oder auch kommood) niederdeutsch; behaglich, bequem, gemütlich, angenehm, gemächlich, vgl Peter Hansen; Digitales Wörterbuch Niederdeutsch und NDR; Plattdeutsches Wörterbuch **

Über dieses Sperrwerk musst du kommen - Komoot-Probleme
Erst wenn man den „POI“ über das Krückausperrwerk anklickt, erfährt man, dass hier nur zu bestimmten Zeit das Sperrwerk passieren kann. Dies erfährt man auch nur, weil ein Komoot-User den POI und damit Hinweis hinterlassen hat.

Außerdem plante ich weitere Touren mit Komoot und musste (weil ich zum Teil Wege kannte) erneut feststellen, dass Komoot leider immer wieder fehlbar ist. So werden Strecke vorgeschlagen, die nur an bestimmten Tagen, zu bestimmten Stunden zu befahren sind, oder man soll über eine Bundesstraße fahren, die selbst für Rennräder nicht angebracht sind. Jemand, der nicht aus der Region kommt und sich nicht auskennt, verfährt sich hier oder bringt sich unnötig in Gefahr.

Zum Planen besser den Browser benutzen und sich die Tour genau ansehen

Ärgerlich außerdem, man kann die App selbst im Browser nur schwerlich “überreden”, Touren so anzupassen, dass sie passen.

In der App ist man meisten hoffnungslos verloren, wenn man versucht, eine Tour von der vorgeschlagenen Route abweichen zu lassen. – Zumindest ist es im Browser einfacher und in der Smartphone-App komplizierter. Man kann nicht, so meine Erfahrung in iOS, mögliche Strecken durch “ziehen” am Streckenverlauf (das geht im Browser) verändern, sondern muss einen neuen Punkt setzen und um den zu setzen, muss man in die Karte “zoomen”. Das ist im Browser einfacher.

Komoot will voll über die Bundesstraße
Wählt man das Rennrad aus, so will Komoot einen über die vielbefahrene B207 (E47) leiten, statt über einen sicheren und vorgeschriebenen Weg neben der Bundesstraße und links über die Fehmarnsundbrücke.

Und dann kommt es bei beiden Lösungen, dass Komoot die Route, wenn man nicht weitere Punkte setzt, so komplett verändert, dass es eine ganz andere Route zum Ziel nimmt, dabei am Beispiel der nichtpassierbaren Route immer noch diese mit einbezogen wird.

Wenn ich mich im Bekanntenkreis umhöre, bin wohl nicht nur ich der, der diese Probleme hat, sondern es scheint, als wäre Komoot auch bei ihnen nicht immer die beste Wahl zu navigieren.

Fahrt auf die Fehmarnsundbrücke
Über diesen dünnen Streifen rechts, oder gar mit dem Verkehr möchte Komoot einen führen. – Nein, das ist kein Schutzstreifen für Radfahrer.

Wer von euch verwendet Komoot und hat vielleicht ebenfalls diese oder ähnliche Probleme. Möglicherweise bediene ich/wir Komoot einfach falsch? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Blümchen – kann ich nicht

Zu Beginn schrieb ich bereits, dass ich plane für mein Fotoprojekt auf meinen Touren schwarz-weiß Bilder zu machen. Dafür habe ich meine Kamera in den letzen Tagen einwenig angepasst, so dass ich in der Vorschau im EVF ungefähr erahnen kann, wie ich das Bild nach der RAW-Bearbeitung in Lightroom Classic aussehen wird.

Dazu habe ich mir zwei Blumen im Blumenkasten auf dem Balkon vorgenommen. – Und ja, ich weiß, ich kann einfach keine Blumen fotografieren. 

Im Mai hatte ich bereits die Kästen für einen zweiwöchentlichen Fotowettbewerb des “Happy Shooting” Podcasts fotografiert . Damals war der Kasten noch “trist” und fast “leer”. Auf Grund der Pandemie waren die Blumenläden geschlossen, oder einfach noch so überrannt, dass wir sie nicht besuchen wollten. So sahen unsere Blumenkästen “trostlos” aus.

Blümchen im Balkonkasten in schwarz-weiß
Blümchen fotografieren – kann ich nicht. 😝

Über einen Monat später sind die Blumenkästen wieder mit frischen und farbenfrohen Blumen befüllt und zum Vergleich nahm ich genau die Stelle des Blumenkastens, den ich im Mai mit der vertrockneten Pflanze fotografierte und machte ein neues Foto von dem “Jetztzustand” in schwarz-weiß. – Man soll das farbenfrohe auch sehen können. 😂

Ach, und dann noch…

Ist mir aufgefallen, dass ich über Wochen einfach vergessen habe, meinen Sattel wieder hochzustellen. Nachdem ich die Sattelhalterung wechseln musste (Notiz: ich muss noch immer eine neue originale, schicke silberne von TrengaDE kaufen), weil die Schraube „einfach“ brach, habe ich vergessen, die Sattelhöhe wieder einzustellen. Erst jetzt sah ich auf meinen Bildern, dass es komisch „gedrungen“ aussieht. 😅 Irgendwie habe ich mich schon gewundert, wie hoch die Knie kommen, aber scheinbar hat es mich nicht weiter gestört. Esthetisch sah der eingefahrene Sattel aber zumindest komisch aus. – Problem gefixt!

TrengaDE GLR Rennrad vor einem Eingang des Volksparkstadions
Es sagt auch niemand etwas, dass der Sattel etwas tief sitzt, wie hier im Bild. ^^

Diese Woche – bitte weniger Regen

Nun hoffe ich, dass diese Woche (auch wenn ich es besser weiß), doch schöneres Wetter haben wird, als vorausgesagt und dass ich zumindest annähernd mal meine Ziele erreiche und vielleicht diese Tour fahren kann:

Greetz

Autogramm von HoernRockz