Das unvollendete  ohne Titel (Gedicht) - Irgendwann werde ich es vollenden und/oder einen  Titel gebenIch schreibe gerne Gedichte, die meine Gefühle ausdrücken.
Diese reimen sich nicht immer, das müssen sie auch nicht.

Meine Gedichte sind sicher nicht immer fröhlich, aber sie entsprechen meinem Gefühl in dem Augenblick, als ich sie schrieb.

Die Gedichte habe ich in Fotomontagen eingebettet.
Da diese Bilder relativ groß sind, habe ich diese einzeln verlinkt.
Ihr findet die Links zu den Gedichten links oben der Navigation.

Um die Bilder in großer Darstellung zu sehen, bitte auf das Bild klicken. 🙂
Die Bilder erscheinen dann in einer Lightbox! 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und ich würde mich über ein Kommentar im Forum freuen.

Greetz

Henne

Zu Weit

Zu weit - Poem by HendrikDu hast gesagt, ich sei zu weit weg.
Du empfindest nichts mehr,
Es wäre aus!

In diesem Augenblick wollte ich zu dir,
Ich stand auf dem Bahnhof,
Sah wie der Zug an rollte.
– Blickte aufs Gleis und dachte:
Ein Schritt, einen Tritt, es gibt nen Knall,
qietschen der Räder, Funken, Blut,
es wär vorbei, dann lieg ich da…

– Stille für immer…
FÜR IMMER!
Doch, ich habs versprochen, ich tu es nicht,
ICH LIEBE DICH!

– Doch hätte ich es nur getan,
was bleibt sind blutige Tränen!

Was geschah?

Was geschah? - Poem by Hendrik
Ich steh vor Dir und weiß nicht, was geschah,
Ich gucke Dich an und liebe Dich,
doch Du hast nur noch Verachtung für mich!

Was hab ich Dir nur getan,
hab ich Dich gefragt!
Ich wisse es genau, hast Du gesagt.

Ich weiß es nicht!
Es ist jetzt egal auch.
Noch einmal schlägt mein Herz für Dich.
– Noch dreimal, dann ist’s vorbei.

Goodbye!!

<3 4 ever <3

Ein Gehen für immer

Ein Gehen für immer! - Poem von HendrikDie Musik schallt aus den Boxen.
Wir lachen, tanzen und trinken und bemerken nicht,
wie Du gehst – ein Gehen für immer.

Du willst nicht mehr,
Du kannst nicht mehr,
verstehst Dein Leben längst nicht mehr.

Du steigst ins Auto,
hast zu viel getrunken.
Was passiert weißt nur Du.

Wir lachen, tanzen und trinken, hören die Sirene,
doch dass es Deine sind, bemerken wir nicht.
Warum?

Du kämpfst!
Dein Kampf ist vergebens.
Wir lachen, tanzen und trinken.

Das Blaulicht verwirrt uns.
Wer ist das?
Dass es Deines ist, bemerken wir nicht.

Wir weinen, liegen am Boden,
verzweifeln,
wir wissen, Du warst es!

Doch niemand wird Dich mehr je vergessen!

Wenn ich geh?

Wenn ich geh? - Poem von HendrikWhen I’m gone,
was bleibt dann?
Würde man an mich denken?

Wann vergisst man mich?
Bei wem bleibe ich für immer?
Würdest du mich vermissen?

Ich würde es für immer!
– Doch du wohl nicht,
drum geh irgendwann für immer.

– Es tut mir leid,
ich kann nicht mehr!

Nie mehr!

Nie mehr! - Poem von HendrikNie mehr!
Du hast’s gesagt
und nicht gehalten.
Ich habe Dich geliebt,
vergess Dich nie.

Da wo Du bist,
da acht auf uns.
Das Loch auf Erden,
das Du lässt,
wird nie gefüllt!

Bitte geh nicht!
Bleib hier!
Ist’s zu spät?
– Dann nehm mich mit!
Lass mich nicht allein!

Nie werd ich Dich vergessen!
Doch warum,
bist Du nur allein gegangen?
WARUM,
hast Du mich allein gelassen?

In sich begraben

In sich begraben ein Poem von Hendrik

Jetzt sitz ich hier und seh die Liebe,
für sie würde – wollte ich sterben
Doch ihr habt gesagt: „Lebe dann kommt die Liebe“
Ich lebte, doch sie kam nie

Jetzt sitz ich hier und seh das Leben,
für dieses würde – wollte ich sterben
Doch ihr habt gesagt: „Liebe, dann kommt das Leben“
Aber die Liebe kam nie

Jetzt sitz ich hier, in mir selbst begraben,
ohne je die Liebe gespürt zu haben,
ohne je gelebt zu haben,
doch ihr sagt: „Du lebst und liebst“

Ihr müsst es ja wissen!

Warum einfach du? WARUM?

Ein Gedicht für meinen Bruder Phillip, der sich am 01.07.2008 das Leben nahm.

Warum musstest du sterben? Warum bist du ohne mich gegangen? Ich vermisse dich doch so!

Ich rieche Dich
Ich sehe Dich,
wie Du durch Dein Zimmer gehst.

Ich spüre Dich
Ich fühle Dich,
wie Du mich berührst.

Verlass mich nicht!
Bleib bei MIR!
Hör nicht auf die Stimmen,
die Dich in das Reich der Dunkelheit befehlen.

Du darfst nicht gehen!
Komm sofort zurück!
Bleib hier! Hörst Du nicht?
Wir brauchen uns doch.

Du hast immer gesagt,
Du würdest immer bei mir sein!
Ruf mich doch, dann folg ich Dir!

Ich werde Dich nie vergessen!
Warum hast Du mich nur alleine gelassen?
Wir brauchen uns doch!

* 14.05.1989
+ 01.07.2008

Das unvollendete ohne Titel (Gedicht)

Das unvollendete ohne Titel (Gedicht) - Irgendwann werde ich es vollenden und/oder einen Titel gebenDie letzte Woche mit Dir!
Wir feiern, haben Spaß,
Machen Musik und tanzen.
Und keiner merkt es!
Niemand!

Waren wir denn so gleich?
Stehe ich vor Leuten,
Erkennen sie nicht,
Wer Du warst und wer ich bin,
Wer ich war und Du bist!

Sehen wir uns denn so ähnlich?
Noch immer nennen sie Deinen Namen,
Wenn sie doch mich meinen!
Doch keiner versteht,
Was Du für mich warst.

Wie auch, sie verstehen nicht mal,
Was Du für sie warst.
Sie sagen, ich sei wie Du.
Wäre ich nur ein Stück wie Du!
Warum?

†01. Juli 2008

Dieses Gedicht vervollständige ich, wann immer mir danach ist und vielleicht erhält es dann auch einen Titel.
Begonnen habe ich am 24. Juni 2009. Eine Woche bevor sich Phillips Tod jährte.

Die Angst und der Verlust

Die Angst und der Verlust - Henne auf den GleisenDu hast gesagt: Mach das nie mehr!
Noch einmal kann ich nicht so verzeihen
Ich sagte: Ja, ich machs nicht mehr
Bitte verzeih nur dieses eine Mal

Doch ich tats noch Mal!
Weiß nicht, was mich dazu trieb
Weiß nicht, was mich dazu trieb
Doch es war die Angst dich zu verliern

Du hast gesagt: Sag die Wahrheit!
Hast du es noch mal getan
Ich sagte: Ich hab’s getan
Ich versprechs, ich machs nicht mehr

Ich tats nicht mehr!
Weiß doch, was mich dazu trieb
Weiß doch, was mich dazu trieb
Es ist die Angst dich zu verliern

Du hast gesagt: Hol dir Hilfe!
Vielleicht kann ich dann vertraun
Ich sagte: Ich hol sie mir
Ich versprechs, ich machs dieses Mal

Ich tats dieses Mal!
Weiß doch, was mich dazu treibt
Weiß doch, was mich dazu treibt
Es ist die Angst dich verlorn zu haben.

Du hast gesagt: Du hast dir Hilfe geholt!
Doch noch kann ich nicht vertraun
Ich sagte: Ich liebe dich
Vertraue mir

Ich tue es wirklich!
Weiß doch, du willst das nicht
Weiß doch, du willst das nicht
Es ist die Angst, dich verlorn zu haben

Du hast nichts gesagt!
Du drehtest dich still um
Ich sagte: Es reicht, wenn ich ein Freund sein darf
Nur ein Freund möcht ich dieses Mal sein

Mehr will ich wirklich nicht!
Weiß doch, dass ich dir so nah sein könnt
Weiß doch, dass ich dir so nah sein könnt
Es ist die Angst dich sonst doch zu verliern

Du hast nichts gesagt!
Du sprichst vom andern
Ich sage nichts, ich hör dir zu
Nicht nur dieses Mal höre ich zu

Ich hör dir wirklich zu!
Weiß doch, wie nah ich so bin
Weiß doch, wie nah ich so bin
Es ist die Angst dich verlorn zu haben

Ich liebe dich, doch ich sag’s nicht mehr!
Ich weiß, dich hat ein anderer
Du sagst: Mich hat niemand
Niemand soll mich lieben

Ich lieb dich trotzdem!
Weiß doch, du magst Nähe nicht
Weiß doch, du magst Nähe nicht
Die Angst die bleibt, dich zu verliern

Stunden, die niemand hört

Stunden, die niemand hörtUnd dann kommen die Stunden,
in denen ich mich frage:
„Wozu das alles noch?
Wieso will es einfach nicht funktionieren,
dass alles einfach ein Ende hat?“

Ich weine dann ganz leise
– Ich könnte es auch laut, ganz laut!
Doch ich machs ganz leise.
Es ist egal wie laut ich es täte, denn hören…
Hören würde es sowieso niemand!

Letzte Fragen und Antworten eines Niemands!

Fragen und Antworten eines Niemands!
Fragen und Antworten eines Niemands!

Wer war ich?
Wer du bist? – Das weißt du nicht?
Wer war bei mir?
Wer bei dir ist? – Das weißt du nicht?
Wer stand mir bei?
Wer dir beisteht? – Das weißt du nicht?
Wem war ich wichtig?
Wem du wichtig bist? – Das weißt du nicht?
Wer hat mich geliebt?
Wer dich liebt? – Das weißt du nicht?
Wer dachte in den Minuten noch an mich?
Wer an dich denkt? – Das weißt du nicht?

Wer ist bei dir?
Bei mir? – Niemand war bei mir!
Wer steht dir bei?
Mir bei? – Niemand stand mir bei!
Wem bist du wichtig?
Ich wichtig? – Niemand‘ war ich wichtig!
Wer liebt dich?
Mich? – Niemand liebte mich!
Wer denkt in diesen Minuten an dich?
An mich? – Niemand hat an mich gedacht!
Wer bist du?
Wer ich war? – Ein Niemand war ich!

Wenn ein Träumer das wichtigste verliert

Wenn ein Träumer das wichtigste verliert
Wenn ein Träumer das wichtigste verliert

Ihr kennt mich,
ihr wisst es.
Ich bin ein Träumer.
Ich liebe es zu ein Träumer zu sein.

Träume halten mich am Leben.
Träume geben mir,
so schlimm meine Welt auch wird,
die Hoffnung wieder.

Wird mir die Welt zu schwarz,
wird sie mal wieder tragisch,
träume ich mir die Welt,
wie sie mir gefällt.

Doch habe ich einiges verloren,
das wichtigste der Träume ging verloren!
Und ich weiß nicht, was zu tun ist.
Die Hoffnung, das Wissen,
dass Träume Wahrheit werden,
der Elan, der Antrieb,
meine Träume Wirklichkeit werden lassen,
dass damit alles besser wird,
das Wissen die Welt ist nicht so schwarz,
nicht so tragisch,
wie ich glaube,
doch das habe ich verloren.

Ich kann nicht mehr an Welt und Leben glauben.
Mein Elan, mein Antrieb sind verloren.
Hoffnung und Zuversicht scheinen nur noch Illusion zu sein.
Wie soll ich Träume – ohne sie – nur Leben?
Wie kann ich Träume träumen,
wenn SIE sowieso aussichtslos erscheinen?
Ich passe doch gar nicht in diese Welt,
wenn ich den Träumen nicht mehr glauben kann!
Warum schleppe ich mich nur jeden Tag auf Neue
durch dies, meine hoffnungslose Welt?
Weil ich träume und hoffe?
Wie lange noch?

Greetz

Autogramm von HoernRockz