Hendrik, eine Vorstellung

Wer meinem Blog bereits länger folgt und vielleicht sogar noch die Anfänge kennt, der weiß, dass die Vorstellung meiner selbst an dieser Stelle einmal anders aussah.

Hendrik's Drillinge

Im Leben entwickelt man sich weiter und was einmal in der Pubertät oder während der „Abizeit“ galt, kann heute ganz anders sein. – Nicht alles, meine Werte, Ansichten und Vorstellungen sind gar nicht so verändert, dennoch möchte man sich anders präsentieren.
Bestimmte Dinge, die ich hier einmal über mich schrieb oder andere erscheinen mit Abstand einfach unwichtig, uninteressant, veraltet, oder man denkt sich, dass sie nicht mehr so nach außen präsentiert werden müssen.

Wer meine „alte Vorstellung“ vermisst, kann sie suchen, denn gelöscht ist sie nicht. Sie ist nur nicht mehr direkt verlinkt.

In Kurzform hier tabellarisch alles zu mir, danach dann ausformuliert. 😉

Name

Hendrik

Nick

Henne oder Rick

Geburtsdatum, Ort

22.03.1990, New York, NY

Beruf

Student der Humanmedizin

Hobbys

Fotografie, Tennis, Segeln, Reisen, Musik

Und jetzt die „ausgedehnte“ Form. 😉

Die Person

Genug der Vorrede und zu mir.
Oft sehe ich an dieser Stelle, wenn es um die Person hinter einem Blog geht, dass die Personen plötzlich beginnen in der dritten Person von sich zu schreiben, also so etwas wie: „Hendrik, ein Emo, Medizinstudent und Hobbyfotograf wurde in New York, NY geboren, wuchs in Bayern und Schleswig-Holstein auf… „yada yada yada

Nein, das kommt mir zu schräg vor.

Also zu mir…

Wie man mich nennt
Mein Name ist Hendrik… Jan Hendrik, geboren am 22.03.1990 (für Geburtstagsgeschenke ^^) im Auftrag meiner Eltern.

Henne als 9-jähriger

Den Jan lasse ich meistens weg, weil schon Harald Schmidt feststellte, das so jedes Schaf in Norddeutschland heißen würde. Ob es wirklich der Schmidt sagte, das ist nicht belegt, aber dass jedes zweite Schaf auf dem Deich Jan heißt, das ist so. – Nein, ich habe nichts gegen Schafe, ich mag sie sehr, am liebsten als Lämmer auf dem Tisch. Spaß Leute, ich bin pescetarierer. Was das ist, dazu komme ich vielleicht noch. 

Zurück zu mir..
Nur meine Eltern und Lehrer nannten mich bei vollem Namen, wenn ich etwas angestellt habe.

Die meisten, die mich kennen, nennen mich Henne.
Warum, wieso, weshalb, ich weiß es nicht mehr. Henne heiße ich schon seit der Grundschule.
Vielleicht habe ich ja als kleiner Junge gegackert wie ein Huhn. 

Die meisten in meiner Familie nennen mich allerdings Rick, ganz wenige noch Juno. Wenn man mich als Kleinkind „Rick, Junior“ nannte, dann soll, wenn ich das wiederholt habe, mein Junior wie ein Juno geklungen haben und so nannte mich unter anderem mein Cousin immer „Juno“.

Je nachdem, wie man mich kennenlernt, verwendet ich heute entweder Henne als Nick, oder Rick.

Was ich mache

Wie schon angeklungen ist, studiere ich Humanmedizin mit dem Wunsch eines Tages Arzt zu sein. Oft werde ich gefragt, welche Fach(arzt)richtung ich denn studieren würde. 
Woraufhin ich erwidere, dass man seinen Facharzt erst nach dem Studium bestimmt.

Eine Vorstellung habe ich allerdings schon und die hat sich seit dem Abi immer mal wieder geändert.
Dass ich einmal Arzt werden wollte, das wusste ich schon als Grundschüler. In der Zeit meiner Pubertät sollte es etwas im Bereich der Forensik werden. Mich haben Kriminalfälle und Geschichten schon immer interessiert. 

Dann haben wir in der elften Klasse ein Schweineherz in Bio seziert und mein Interesse wandelte sich in Richtung der Kardiologie. Weil ich aus eigener Erfahrung wusste, dass es nur wenige Kardiologen in der Pädiatrie (Kinder- und Jugendmedizin) gibt, entsprang der Wunsch genau hierfür Facharzt zu werden.

Doch es kam das Studium und die Vorklinik. Wir beschäftigten und näher mit Gehirn, Nerven und so weiter, so kam das Interesse für die Neurologie, vielleicht sogar mit Psychiatrie.

Beim Lernen

Ein wenig auch durch meinen Vater geprägt, der bereits 2001 seinen ersten Schlaganfall hatte und u.a. an den Folgen vier weiterer Schlaganfälle 2013 verstarb und einer Mutter, die seit 2011 an einer Form der Demenz leidet, wuchs das Interesse noch weiter.

Im Jahr 2017, in dem ich diese Worte über mich schreibe, weiß ich es eigentlich nicht ganz, welche Fachrichtung es werden wird, aber ich tendiere immer noch zur Neuro.
Auf jeden Fall würde ich gerne ein paar Jahre in der Notfallmedizin auf dem NEF oder wenn mein Wunsch sich erfüllen ließe, als Notarzt im Rettungshubschrauber verbringen.

Ja, vielleicht werde ich auch einfach Notfallmediziner, oder Anästhesist.

Henne und die Freizeit

Henne und die Fotografie

Neben dem Studium habe ich 2011 das Fotografieren als Hobby entdeckt, oder es hat mich entdeckt. – Wobei ich schon als Kind Immer wieder von Papas SLR-Kamera fasziniert war, was dann irgendwann abflachte und als Apple mit dem iPhone 4 die erste, zumindest zum Teil bruchbare Smartphone-Kamera verbaute, das Interesse wieder anstieg.

Eines meiner ersten DSLR-Bilder

Meine erste DSLR – NIKON D3000

2011 kaufte ich mir meine erste DSLR-Kamera, eine Nikon D3000, die mich sogar bis August 2015 begleitete.

Die NIKON kaufte ich mir, als meine Mutter an Demenz erkrankte. Sie baute so schnell ab und es war nicht sofort „klar“, dass sie an einer Demenz litt, dass ich damals, so naiv, wie ich war, versuchte, ihr auch über Bilder Erinnerungen an ihr Zuhause, ihre Umgebung, an Freunde, Familie zurückbringen, zumindest näher bringen wollte.

Wenn dir deine Mom, die einem wenige Monate, Wochen zuvor noch nah war und scheinbar gesund, nahezu plötzlich (davor war noch eine Zeit des Komas im Krankenhaus und ich war einige Zeit nicht zuhause) in einer psychiatrischen Station, oder am Telefon sagt, dass man doch ein Baby sein müsse und sie mit einem schwanger wäre, oder sie dir davon erzählt, dass sie bald ihren High School-Abschluss mache, dann ist das für einen jungen Menschen, der ich war, einschneidend und trotz bessren Wissens, klammert man sich an allem, was einem einfällt.
Ich wollte es zumindest versuchen und nichts unversucht lassen. Fotografieren, ihr die Bilder zeigen, geben, darüber reden, war eine Möglichkeit. Und damals hat das auch einwenig funktioniert, zumindest dachte ich es. Heute weiß ich es vielleicht ein Stückchen besser. Damals war es eine meiner Hoffnungen.

Sonnenuntergang über der Ostsee auf Fehmarn am Fährhafen Puttgarden

So kam ich dazu Landschaften zu fotografieren und mich noch näher mit Photoshop zu beschäftigen.

Als mein Vater dann für mich plötzlich im April 2013 verstarb, ich nicht mehr wusste, was ich machen sollte, war die Fotografie wieder ein Ausweg mich abzulenken.

Im September 2013 trat mein heutiger Freund, Partner in mein Leben. Er ermutigte mich, auch weiter zu fotografieren. Er holte mich aus meinem persönlichen Loch und ich begann die Welt noch mehr mit der Kamera zu entdecken.

Ich sah und sehe noch heute YouTube-Videos mit Tutorien zur Fotografie, zur Bildbearbeitung, Technik und so weiter.
Fotografen und Trainer wie allem voran (alphabetisch sortiert) Calvin Hollywood und Pavel Kaplun, die ich schon am Anfang meiner Fotografieinteressen auf YouTube fand, oder Christian Adams (ein fotografierender Kommilitone aus dem Saarland, glaube ich), Marcus Boos, Mike Browne, Fotoschnack (Patrick Ludolph und Gunther Wegner), Frank Fischer, Sven Klügl, Nils Langenbacher, PHLERN, Serge Ramelli, Rüdiger Schestag, Wolfgang Tiezen und Stephan Wiesener, um nur die mir wichtigsten zu nennen, bringen mich mit ihren Videos und Büchern weiter.

Meine zweite und dritte DSLR – Nikon D3300 / Nikon D5300

2015, wollte ich nun auch hin und wieder zumindest die Möglichkeit haben, Videos zu machen, kaufte ich mir als „Upgrade“ die Nikon D3300.
Dass zu diesem Zeitpunkt die Nikon D3300 im August mit einem umfangreichen Zubehörpaket im Blitzangebot bei Amazon war, begünstigte diesen Umstand zusätzlich.

Nikon D3300

Da ich aber meine Kamera auch gerne über WiFi bedienen wollte und das Zubehörteil, den Nikon WU-1a WiFi-Funkadapter, den ich kaufte, eher nervig war immer mitzuschleppen, folgte im Januar 2016 die D5300 mit WiFi, GPS und Klapp-/Schwenkdisplay.

Meine dritte und aktuelle Kamera – Nikon D7200

Doch dann bemerkte ich, dass ich gerne mehr Einstellmöglichkeiten an der DSLR hätte und gerne auch mal das eine oder andere Nikon-Objektiv probieren würde, das keinen eingebauten Autofokusmotor besitzt, bleib ich den APS-Kameras von Nikon treu und kaufte mir die Nikon D7200, die ohne GPS und Klapp-/Schwenkdisplay daherkommt.

Hendrik auf der Couch

Diese Kamera habe ich auch bis heute. Hin und wieder überlege ich, ob nicht doch eine leichtere, etwas vom Formfaktor kleinere spiegellose, also DSLM-Kamera kaufen möchte.
Vor allem, neben Größe und Gewicht, dass viele (fast alle) DSLM-Kamera „Focus Peaking“ verbaut haben, dass man das zu machende Bild direkt Sucher sieht, so wie man es aufnehmen wird und dass man an vielen DSLM-Kameras sogar alte, „manuelle“ Objektive nutzen kann, machen DSLM-Kameras für mich interessant.
Leider hat Nikon keine DSLM (mehr) im Angebot, daher schiele ich immer wieder mal zu Sony oder Olympus, wobei ich mehr zu Sony tendiere, da diese mit der a6000er-Serie zumindest APS-C-Kameras anbieten. Eigentlich würde aber gerne auch irgendwann einmal auf „Kleinbildformat“ (Vollformat) upgraden.
Mal sehen, wohin der Weg in der Zukunft führt.

Tennis, Segeln, Joggen

Meine anderen Hobbys, wie Tennis, Segeln, Joggen kommen zurzeit viel zu kurz, oder gar nicht mehr zum Tragen. – Leider, aber das kann man auch mal wieder ändern. 🙂

Henne der Emo

Ich habe einmal gesagt: „Einmal Emo, immer Emo“. Bei allen Vorurteilen, die einfach nicht stimmen und dass man älter wird, so stimmt der Satz noch immer.

Preppy Hendrik

Sicher bin ich nicht mehr der Emo, der ich mit 15 war, oder mit 18, aber ich stehe noch dazu.

Die H&M-Emos, wie ich sie nannte, sind zum Glück irgendwie weniger geworden, aber Emos gibt es noch immer und so gibt es mich auch noch immer. 

Vielleicht bin ich irgendwann der letzte, dann ist das so.
Vielleicht werde ich irgendwann den Look völlig ablegen, dann ist das so.
Doch eines passiert nicht, dass ich kein Emo mehr bin.

Henne und die Musik

Mein Musikgeschmack ist kaum verändert.
Bands haben sich aufgelöst, Bands haben ihren Stil verändert, aber das ändert nichts daran, dass man ihre „alte“ Musik noch hören kann.
Andere Band und Musiker kamen dazu.

Mein Musikgeschmack ist vielfältig, und für viele „strange“.
Zur Zeit finde ich am Besten Black Veil Brides, die Jungs liebe ich, aber ich mag auch Musicload with Zanox30 Seconds To Mars, Fall Out Boy, The Ataris, Big Boy (nicht der Hopper *grusel*), My Chemical Romance, Billy Talent, Papa Roach, AFI, Bullet For My Valentine, Avril Lavigne. Besonders die ersten Bands haben es mir „angetan“. Sie vertreiben oder im Fall von Thirty Seconds To Mars, wie sich jetzt nennen, den „Heilewelt-Stil“ endlich wieder von der Bühne. Okay, bei Avril Lavigne bin ich mir zurzeit auch nicht sicher, wohin der Weg geht, aber sie sieht nicht schlecht aus (so als „Teilzeit-Schwuppe“ gesprochen;
hinzu kommen gelegentlich Juli, Silbermond, Wir sind Helden und durch meinen Bruder irgenwie auch 2017 immer noch Tokio Hotel (egal, was Neider sagen, die Jungs haben es drauf) nicht schlecht. 🙂

Henne und die Liebe

In einer alten Vorstellung habe ich mal als schwul bezeichnet, manchmal sagte ich auch bi, aber heute weiß ich – auch wenn einige es als „Modeerscheinung“ sehen mögen (jaja, schwul ist auch nur eine Phase ^^) -, dass ich pansexuell bin.

Alex and Hendrik in Love

Dennoch lebe ich aktuell schwul. 😉
Am 02. September 2013 lernte ich meine heutigen Freund Alex kennen. 
Er holte mich aus einem Loch, in das ich mich seit dem Tod meines Dads selbst vergrub und mein Leben begann zu zerstören.

Alex nahm mich bei sich auf und zeigt(e) mir, dass ich lebe und mich nicht vergraben muss. Durch ihn komme ich wieder zum Leben.
Ich bin ihm so dankbar, wenn ich das vielleicht auch nicht so zeigen kann, wie ich es immer sollte.

Sicher bin ich kein einfacher Mensch, kann ein sehr verschlossener Mensch sein. Wenn ich Probleme habe, dann mache ich sie mit mir aus und spreche nicht drüber. Ich kann es nicht. Ich habe so gelernt.
Über Dinge, die mir unangenehm erscheinen, versuche ich mit „Ablenkmanövern“ hinweg zu gehen. 
Dennoch nimmt mich Alex so, wie ich bin.

Ich bin noch immer extrovertiert schüchtern. – Das kneift sich, denkst du jetzt? Dann warte auf die Erklärung. ^^

Hendrik beim Lernen

Ich liebe mich zu „präsentieren“ und im Mittelpunkt zu stehen. Wenn ich nicht im Mittelpunkt stehe, dann fühle ich mich schnell unwohl und bin genervt.
Doch um so zu sein, muss ich meine Mitmenschen irgendwie auch kennen. Wissen, was ich machen kann und wie weit ich gehen kann. Und so bin ich dann oftmals eher schüchtern, beobachte lange und ziehe mich ggf. eher zurück. Dafür stehe ich dann nicht im Mittelpunkt, mit den genannten Konsequenzen, die aber nicht nach außen zeigen. 
Das wäre nicht so, wie ich es lernte. Haltung zeigen heißt es und die habe ich.

Henne und Hamburg

Hamburg tut mir gut. Ich kann nicht erklären warum, aber ich habe diese Stadt lieben gelernt. 
Als ich nach Hamburg zu Alex zog, bin ich mit all meinen „Vorurteilen“, die ich über Touris bei mir auf Fehmarn und kurzen Besuchen in der Stadt hatte, gekommen. 
Ehrlich gesagt, fand ich Hamburg immer uninteressant, auf der einen Seite etwas „prollig“ und „abgerissen“, auf der anderen Seite arrogant, überheblich und unfreundlich.

Halunder Jet, Hamburg

Freunde würde wohl sagen, dass genau arrogant und überheblich, doch in gewisser Art zu mir passen würde – nein, das ist nicht so.

Ich habe Hamburg aber anders kennen gelernt. Hamburg ist eine schöne Stadt und gar nicht so, wie ich dachte. 

Mein Dad liebte Hamburg und in gewisser Weise, wenn ich Hamburg ganz anders erlebe, wie er es tat, kann ich ihn heute verstehen.

Jetzt wollte ich mich nur kurz vorstellen und es wurde so viel, aber so viel würde noch fehlen…
Lerne mich doch einfach im Blog und vielleicht einmal irgendwann persönlich kennen, um mehr von mir zu erfahren. 🙂

Greetz

Autogramm von HoernRockz

 

 

 

Danke für’s Lesen. xD