Kartoffel - Bild Potato von Natalie Maynor / flickr.com / cc by-nd 2.0

Homophobie fängt im Kleinen an – oder die schwule RTL-Kartoffel und der Homo-Drache

Homophobie fängt nicht allein bei der direkten Aussprache von homophoben Aussprüchen an. Homophobie beginnt schon bei Kleinigkeiten.

Mal eben ist einer eine „schwule Kartoffel“ oder eben der „Homo-Drache“.

Kartoffel - Bild Potato von Natalie Maynor / flickr.com / cc by-nd 2.0
Kartoffel - Bild Potato von Natalie Maynor / flickr.com / cc by-nd 2.0

Es ist schon schlimm, wenn man so etwas im privaten Bereich, wie Verein, Schule, Uni oder auf der Arbeit hören muss. Dies aber im Fernsehen von sogenannten „Promis“ zu hören, macht es noch unangenehmer, denn sie leben doch vor, was die „unbedarften, unkritischen“ Menschen auf der Straße leben.

So auch geschehen in der RTL-Sendung „Es kann nur E1NEN geben“ vom 28.04.2012.

Zunächst benutzt Fernanda Brandao, ihres Zeichen Sängerin und Ex-Jurymitglied der Casting-Show DSDS den Begriff „schwule Kartoffel„, um ein Maskottchen, welches das Aussehen einer Kartoffel hat, zu beschreiben, was noch einmal deutlich vom Moderator der Sendung Oliver Geissen wiederholt wird. Es kommt ein lautes „Ohhh“, u.a. auch von Andrea Kiewel, Moderatorin, u.a. ZDF Fernsehgarten,
Diese setzt anschließend, sie wollte vielleicht besonders witzig und hipp sein, noch einen drauf, in dem sie die Kartoffel als „Britney Spears“ bezeichnet, um abschließend einen Drachen „Homo-Drachen“ zu nennen.

Im Hintergrund hört man einen der „Promis“ den Begriff ebenso noch einmal wiederholen.

Link: Die schwule Kartoffel und der Homo-Drachen

Falls das Video nicht angezeigt wird, bitte einmal KLICKKLACK zu Facebook. Dort sollte es auch z.Bsp. auf dem iPhone oder iPad zu sehen sein, zumindest war es in der Facebook-App so.

Vielen Dank Frau Brandao und Frau Kiewel für so viel Toleranz!

Danke RTL!

Greetz

Autogramm von HoernRockz