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Seite 1 von 2 Ich weiß nicht, warum ich diesen Traum gerade jetzt habe. Ich war mir doch so sicher, ihn langsam vergessen zu haben. Dieser Traum beschäftigt mich seitdem aufwachen so sehr, dass ich ihn gleich aufschreiben muss. Alles war so real in diesem Traum. Ich erinnere mich an jede einzelne Sekunde des Traums. So etwas habe ich bisher nie gehabt. Nicht einmal nach einem Alptraum, von denen ich vielen in letzter Zeit habe.
Ich stehe in dem Traum vor dem Haus Auf einmal stehe ich in dem Traum vor dem Haus von ihm. Ich bin einfach zu ihm hingefahren. Im nächsten Augenblick bin in seinem Haus. Rick, ein Freund, der so heißt wie ich, ist auch an diesem Haus, als ich ankomme.
Wir sprechen zunächst kein Wort, aber da ist ein "Feeling" zwischen uns, das ich nicht beschreiben kann. Es fühlt sich wie von Liebe erfüllt an. - So viel Liebe habe ich in meinem Leben, wie ich sie in diesem Traum fühle, noch nie gefühlt.
Trotzdem ist von seiner Seite auch das Gefühl der Ablehnung zu fühlen, oder eine Unsicherheit. Genau das gleiche Gefühl spüre ich auch in mir. Es ist das gleiche Gefühl, wie ich es im Dezember 2005 bei unserem "komischen" treffen spürte.
Er geht mir in dem Haus seiner Eltern irgendwie ständig aus dem Weg. Es ist so bedrückend für mich. Ich verstehe nicht, warum ich noch immer in seiner Nähe bleibe.
Er sitzt an einem Tisch. Dann kommt sein Vater in den Raum, den ich nie zu vor in meinem Leben gesehen habe. Durch die Telefonate kannte ich bisher nur seine Stimme, die ich im Hintergrund hörte, wenn wir telefonierten. Ich kann die Person des Vaters nicht beschreiben, da ich sie nicht sehe. Ich spüre nur, dass es sein Vater sein muss, weil er auch seine Stimme hat.
Sein Vater spricht ihn an: "Du liebst ihn doch. Verzeih ihm. Sag Hendrik, dass du ihn liebst. Gebt euch eine Chance!" Er sieht seinen Vater an, steht von dem Tisch auf und kommt zu mir. - Ich beobachte es die ganze Zeit aus einer vollkommen passiven Sicht. - Alles wird gut Das Gefühl der Liebe steigert sich ins unermessliche. Zum ersten Mal sehe ich so ein glänzen in seinen Augen.
Er kommt auf mich zu, nimmt mich in den Arm, gibt mir einen Kuss und sagt: "Alles wird gut." In diesem Augenblick bin ich so glücklich. Im nächsten Augenblick sitzt er wieder an dem Tisch. Holt, als hätte er es schon längst zuvor vorbereitet, einen Stapel Papier heraus. Das ganze hat etwas von einer Zeremonie, zumindest fühlt es sich für mich so an.
Seine Mutter, die ich auch nie zuvor gesehen habe, betritt den Raum.
Er sagt etwas unglaubliches und für mich völlig unverständliches zu ihr. Er sagt, wir würden ab jetzt alles teilen und mir alles mit überschreiben. Seine Mutter ist entsetzt und fragt ihn, was das solle. Er könne doch nicht seinen ganzen Besitz weggeben.
Ich fühle mich während dieser Geschehnisse so unwohl. Ich weiß nicht mehr, was ich sagen soll. Ich will das nicht, kann aber nicht ablehnen, weil ich auch kein Wort herausbringen kann.
Im nächsten Augenblick ist seine Mutter wieder aus dem Raum verschwunden. Anzeige:
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