Schlagzeilen

Unter "Die Macher von NYC-Hennes-Welt - Unsere Geschichte und Aussichten"
erfährst du mehr zur Geschichte der Seite. :)

KielMonitor.de

Interview mit einer Henne Drucken E-Mail
Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 
Geschrieben von: MS   
Dienstag, 24. Juli 2007 um 23:15 Uhr
Beitragsseiten
Interview mit einer Henne
Interview - Teil 2 -
Interview - Teil 3 -
Interview - Teil 4 -
Interview - Teil 5 -
Interview Juli 2007
Interview Juli 2007 - Teil 2 -
Alle Seiten

Henne zur Zeit des Interviewbeginnes 2006Wir haben Henne in den letzten Tagen, damit er sich endlich mal von seinem "Liebeskummer" und seinem Leben ablenken kann, nach St. Moritz "entführt".
Hier entstand auch dieses Interview.

Wir haben dieses Interview am Ende nicht an einem Tag gemacht, sondern an mehreren Tagen, dadurch schwangt die Stimmung von Henne etwas und es kann zu Brüchen kommen. ;)
Wenn etwas in Klammern steht, dann bedeutet dies, dass es eine Anmerkung der Redaktion ist bzw. beschreibt damit auch Reaktionen und Ausdrücke der Interviewpartner.
Dieses Interview entstand im Februar 2006, keiner konnte ahnen, dass dies nur der Anfang war und alles noch viel schlimmer kommen könnte.
Wir entschieden uns dann später dieses Interview nicht mehr auf der Seite zu veröffentlichen.
Nachdem jetzt mehr als ein 1,5 Jahre vergangen sind und in Absprache mit Hendrik wird dieses Interview doch veröffentlicht.
Im Anschluss an dieses Interview werdet ihr noch eines finden, was die Zeit zwischen Februar 2006 und Juli 2007 widerspiegelt.

Ach, ich bin also ein Zustand? 

Redaktion: Hallo Henne!
Henne: Hi Redaktion! (lacht)
Redaktion: Warum grüßt du mich mit Redaktion und warum lachst du?
Henne: Weil ich mir sicher bin, dass im Interview als Interviewer "Redaktion" steht, stimmts? (steht auf und geht zum Fenster)
Redaktion: Bin ich so durchschaubar?
Henne: Ja, Melly. (steckt die Zunge raus)
Redaktion: Okay, fangen wir von vorne an.
Henne: Noch mal die Begrüßung, muss das sein? (seufzt und spielt mit einer Schere)
Melly: Ja, Henne und sei vorsichtig, die ist scharf.
Henne: Okay, aber ich spiele doch nur damit! Hi Melly! (grinst)
Melly: Hallo Henne! Wie geht es dir?
Henne: Öhm, (blickt fragend) mir geht's (Pause) gut und dir?
Melly: Ich stelle hier die Fragen! (lacht)
(Henne lacht mit)
Melly: Gut, kommen wir zu deinem Zustand später!
Henne unterbricht: Ach, ich bin also ein Zustand? Hm, gut zu wissen. Jetzt bin ich eingeschnappt. (lacht verschmitzt und wirft mit einem Tennisball)
Melly: Ach Henne, nun lass uns endlich anfangen und sitzt mal ruhig. Du machst einen ganz verrückt mit deinem Gelaufe und Gezappel.
Henne, murmelt etwas, das man nicht versteht und:  Dann fang an.
Melly: Es heißt doch. "Hennen rennen", rennst du auch?
Henne: (lacht) Oh ja, Hennen rennen. - Rennen ist ein Hobby von mir. Ich jogge unheimlich oft, eigentlich täglich bei uns auf dem, hm, ich sage dazu immer Deich, das ist wohl gar keiner. Also das ist so ein Landstück zwischen Ostsee und so einem "Brackgewässer". Ich bin eigentlich ein ziemlicher "Zappel- Phillip", ziemlich unruhig, wenn ich nicht gerade wenig geschlafen habe... (grinst) Eigentlich hätte ich Phillip heißen müssen. (lächelt) Na ja, aber bei uns in den USA gibt es keinen "Zappel- Phillip", zumindest nicht eins zu eins.
Melly: Das kennen wir von dir ja. Wenn du auf einem Stuhl sitzen sollst, zappelst du ewig rum. Bist ein bisschen hyperaktiv?
Henne: Ja, das sagt man gerne, aber ich habe das soweit im Griff. Mein Dad war auch immer dagegen, dass ich die typischen Medis bekomme, obwohl so mancher Lehrer es sich wünschte. (lacht) Also früher war das viel schlimmer. Da habe ich es manchmal kaum auf dem Stuhl ausgehalten, aber mein Dad hat mir Tricks gezeigt, wie es geht. Trotzdem heute genieße ich meine Aktivität auch. Das hält mich schlank. LOL
Melly: Zu schlank, Henne. Aber wir wissen, du willst auf 58 kg herunter. Ich sage nichts dazu. Außer, dass du joggst und hyperaktiv bist, was treibst du sonst noch?
Henne: Gar nichts. Ich habe ja niemanden. (lächelt)
Melly: Henne, das meinte ich nicht. Sei nicht so...
Henne, fällt mir ins Wort: Ach so, na ja, sonst spiele ich Tennis, das immer aktiver. Ich muss die Energie ja loswerden und damit auch Gewicht. (blinzelt)

Dann werde ich die Weltherrschaft erobern

Melly: Was machst du zurzeit?
Henne: Also gerade sitze ich hier an der Heizung und wir unterhalten uns bisher sehr sinnig. (grinst) Ansonsten versuche ich meine Mitte neu zu finden und ach ja, ich gehe zur Schule, um irgendwann Medizin zu studieren. (guckt nach unten) Ich werde einmal so ein geiler Arzt wie mein Daddy und dann, dann werde ich die Weltherrschaft erobern. (lacht hämisch) Ich werde der größte Mediziner der Welt. (lächelt)
Melly: Henne?
Henne: Ja?
Melly: Ach, du nimmst das nicht ernst.
Henne: Doch, das mache ich.
Melly: Zurzeit ist es doch so, dass du nicht studierst, dass du noch einmal eine Wartezeit für dich eingelegt hast. Warum hast du das gemacht?
Henne: Das hat viele Gründe, aber wird das Interview nicht zu ernst, wenn ich diese Frage beantworte?
Melly: Ich glaube nicht. Du solltest darüber mal reden, finde ich.
Henne: Hm, okay, das mag sein, aber ich habe nicht mal dem wichtigsten Menschen in meinem Leben davon erzählt, was zurzeit in mir vorgeht.
Melly: Der wichtigste Mensch? Wer ist das?
Henne: Vielleicht sollte ich wichtigste Menschen sagen. Zum einen bist du das, dann sind da noch mein kleiner Phillip (Anmerkung der Redaktion: das ist Hendriks Bruder) und mein Engel. (Hendrik wird ernst und guckt traurig)
Melly: Wollen wir aufhören? Soll ich was anderes fragen?
Henne: Nö, mach' ruhig weiter. Das geht schon. Also das erste Mal habe ich mein Leben einem Pausenstadium, ich nenne sie die "Kreativpause", unterlegt, weil ich Panikattacken im Februar 2004 bekommen habe, die mich dann immer mehr zu Hause einsperrten, was sich mit der Nachricht der Adoption überschnitt in dem Jahr... Aber davon habe ich bereits auf der Seite erzählt. Dieses Jahr, okay, bereits letztes Jahr, - na ja, ich habe es versucht. Meine Panik, na ja, die ist eigentlich... Nein, sie ist nicht wirklich weg, nur wenn ich ein Medikament nehme. Okay, das hilft, aber ich finde, das ist kein Zustand und ich glaube, es macht keinen Sinn.
Melly: Keinen Sinn? Warum nicht? Wenn es doch hilft? Nimmst du es noch?
Henne: Nein, ich nehme es nicht mehr. - Mir fehlt mehr und mehr der Sinn. Ich hatte mal eine Vision, was ich mit einem bestimmten Alter geschafft haben möchte. Eben so eine typische "To Do- Liste", die wohl jeder von uns hat. Ich habe vieles davon nicht geschafft, besonders in den letzten zwei Jahren ist vieles "liegen" geblieben. Ich fürchte, (atmet tief durch) ich werde das auch nicht mehr aufholen können. Na ja, viele meiner Visionen lassen sich auch nicht erfüllen, weil Umstände in meinem Leben, es nicht zu lassen würden.
Melly: Umstände in deinem Leben? Versteh ich nicht!
Henne: Okay, anders gesagt. Menschen und Schicksale lassen das nicht zu. Wobei Menschen und Schicksale sehr verbunden sind. Ich denke, das Schicksal hat die Oberhand. (Henne seufzt leise) Es geht einfach seit zwei Jahren so alles schief, was schief gehen kann.
Ich war immer so ein "Glückskind", mir flog sonst immer alles zu. So viel Pech hatte ich noch nie in meinem Leben. Na ja, ich kannte es ja  nicht. Es scheint, als klebe das Pech an meinen Hacken. (guckt an sich runter) Hm, okay, an diesen Schuhen klebt nichts. (lacht) Ich lasse keineswegs einfach so den Kopf hängen, ich bin eigentlich niemand, der alles nur schwarzsieht. (Henne denkt nach) Nein, das ist sogar etwas, was ich bisher immer etwas verabscheute. Wieso eigentlich bisher, ich verabscheue es immer noch, wenn Menschen immer nur schwarzsehen. Aus dem schlechtesten versuche ich immer noch das positive zu sehen. (denkt wieder nach) Besonders bei anderen.
Melly: Bei anderen?
Henne: Ja, ich kann Probleme für andere ganz leicht lösen. Mache es ständig, aber meine eigenen bleiben liegen. Das hat auch was Gutes. (schweigt)
Melly: Was gutes? Was ist daran gut?
Henne: Na ja, ich denke in der Zeit nicht an meine und das lässt mich manchmal glücklicher erscheinen.
Melly: Gut, aber was bekommst du dafür?
Henne: Hm, das es mit in der Zeit besser geht? (guckt fragend)



 

Anzeige: Google

Wer ist online

Wir haben 37 Gäste online

Statistiken

Mitglieder : 22
Inhalt : 113
Weblinks : 72
Inhaltsaufrufe : 83378

Anmeldung



valid xhtml valid css