| Das erste richtige Mal |
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| Geschrieben von: HH |
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Seite 1 von 7 War während einer Kursfahrt durch die Toskana? Nein, es geschah noch etwas davor! Jeder von uns hat ein kleines Geheimnis, heißt es, das stimmt wohl und so habe ich auch ein kleines Geheimnis. Okay, alles wisst ihr wirklich nicht über mich, auch wenn ich relativ extrovertiert auf einige Leser wirken muss - bin ich aber nicht. Es gibt Dinge, die ich auch für mich behalte und behalten werden. Dennoch möchte ich hier etwas umschreiben, oder relativieren. Mein "zweites erstes Mal" verlief tatsächlich so, wie ich es beschrieben habe und im Anschluss beschreibe, aber es gibt, wie man an diesem "komischen" Satz lesen kann, ein "erstes, erstes" Mal. *was für eine Satzbildung *lol* Ich möchte den Bericht aber wie damals anfangen, um dann (zunächst mit Kommentaren) die Geschehnisse davor zu relativieren bzw. einzufügen. "Mein erstes Mal mit einem Boy war "eher spät", weil ich mir lange nicht eingestanden habe, auch auf "Junx" zu stehen. Meine beste Freundin Mel musste mir erst auf die "Sprünge" helfen, so dass auch ich es kapierte. Das erste Mal gemerkt, habe ich es mit dreizehn, vielleicht auch etwas davor, z.B. nach dem Sport oder Tennis-Training, wenn meine "Freunde" sich umzogen und ich dann etwas in mir fühlte, das ich nicht definieren konnte. - Eigentlich muss ich wohl sagen, dass ich schon mit zwölf das Gefühl verdrängte. Es war nichts sexuelles, an dem ich dies "festmachen" könnte, sondern es war ein Verliebtsein in einen Freund. Aber ich weiß nicht, ob man so etwas mit zwölf schon sein kann. Wie es auch sei, ich habe es damals einfach verdrängt, sowohl das Verliebtsein, wie auch später die ersten Erregungen und mir versucht klar zu machen, dass ich nicht auf "Männer" stehen kann. Schließlich war ich in ein Mädchen aus meinem Freundeskreis verliebt und wenn man auf dem Dorf aufwächst und in einer Kleinstadt aufs "Gym*1" geht, ist "Schwulsein" einfach "unmöglich". Gut aussehenden Jungs habe ich wohl schon damals hinterher gesehen, zumindest sagt man das heute. "Mein erstes Mal" mit einem gleichgeschlechtlichem Partner war mit sechszehn. Auch wenn es klischeehaft klingt, es war während einer Kursfahrt mit einem Teil meines Jahrgangs durch die Toskana, zunächst nur mit Küssen am Strand und dann..." Und genau an diesem Punkt möchte ich "einhaken". Bei meinem "ersten Mal" war ich gar nicht so alt. Es gab einen Punkt, an dem ich selber schon vorher merkte, dass ich schwul bin. Sehr lange dachte ich nur sehr ungern an diesen Tag zurück. Einbisschen ist er auch der Grund, warum ich dann noch einmal etwas brauchte, bis ich wirklich sagen konnte, dass ich schwul bin. Mein "zweites Mal" war viel schöner, als mein "erstes Mal", daher habe ich bisher lieber das "zweite Mal", als mein "erstes Mal" gesehen und irgendwie soll es das auch bleiben, trotzdem, erzähle ich nun auch von diesem "ersten Mal". VorwortAber lasst mich am Anfang beginnen.Es war im April/Mai 2004, da habe ich so sehr gespürt, dass ich nicht hetero sein kann, dass ich Gewissheit haben wollte. Ich hatte zu der Zeit keinen Kontakt zu anderen Schwulen, weil wir, wie ich bereits schrieb, auf einem Dorf lebten, ziemlich weit ab vom Leben. Doch, ich hätte diesen Kontakt gehabt, nur wusste ich das zu dieser Zeit noch nicht, da sich wohl nur wenige "Schwuppen" von uns ein Schild um den Hals hängen: "Henne guck mal, ich bin auch ’ne "Schwuppe". Wir warten auf dich!" Ich konnte meine Gefühle nicht einordnen, statt mich vielleicht im Internet zu informieren, oder zu gucken, ob es eine Jugendorganisation für "schwule Jungs" bei uns in der Nähe gibt, vielleicht in Kiel, Lübeck, Neumünster, habe ich mich auf den "Selbsterfahrungsweg" begeben. Zu dieser Zeit im Jahr 2004 wollte ich es unbedingt wissen, ob ich schwul sein könnte. In dem Alter war ich vielleicht noch zu naiv, auch wenn ich es nie zugeben hätte! So machte ich mich aber auf die Suche, wie ich in Kontakt zu anderen "Schwulen" treten konnte. Der Videotext
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