| Hendriks Coming-Out - Eine teilweise fiktive Story - |
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| Geschrieben von: HH | |||||
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Es war kurz nach meiner Kursfahrt 2004 und meinem ersten Mal mit einem Boy, an einem Sonntagmorgen. Aber ich möchte wie immer am Anfang beginnen. Meine Eltern waren an diesem Wochenende noch in ihrem Urlaub in Paris, mein Bruder war Freunden und ich war der Meinung, dass sie erst wieder am späten Sonntagabend nach Hause kommen würden. Weil ich keine Lust hatte die ganze Woche allein in unserem großen Haus zu verbringen, lud ich Chris (mein erstes Mal) zu mir ein. Wir verbrachten ein phantastische Woche. Wir gingen auf Partys und als die langweilig wurde in die Disco. Nachts schliefen wir bei mir und hatten eine Menge Spaß zusammen, so auch in der Nacht zum Sonntag und an dem Sonntagmorgen. Gegen neun Uhr morgens weckte mich Chris, in dem er sanft an meinem Ohr knapperte, meine Schultern küsste und über meinen Körper streichelte. Ich drehte mich um, wir gaben uns Zungenküsse, von dort aus küsste er sich leidenschaftlich runter, über meinen Hals, dem Body, meinem Bauchnabel zu meinem besten Stück und wieder zurück. Chris und ich küssten uns immer leidenschaftlicher, als wohl meine Eltern ins Haus gekommen sein müssen. Weil wir uns so leidenschaftlich vergnügten, bemerkten wir dies gar nicht. Wir bemerkten auch nicht, dass irgendwann meine Mom und mein Dad in meiner Zimmertür standen. Sie kamen nur hoch, weil aus meinem Zimmer so ein Geräusch hörten und dachten mir sei etwas geschehen. Na ja, sie standen so also in meiner Tür und wir bemerkten sie immer noch nicht. Wir waren zu sehr miteinander beschäftigt, als dass wir es merken konnten. Mein Daddy, so hat mir meine Mom mir später erzählt, sagte leise zu ihr, dass sie uns lieber alleine lassen und ungestört weiter machen sollten. Sie gingen also wieder vorsichtig aus meinem Zimmer, als Chris bemerkte, dass jemand dagewesen sein muss. Er flüsterte mir ins Ohr, dass er meine, jemanden in meiner Tür gesehen zu haben und fragte, ob ich mir sicher sei, dass meine Eltern erst am Abend wiederkommen würden, oder ob unser Hausmädchen wirklich nicht da sei. Da hörte ich schon ein poltern im Haus. Ich sprang auf und sagte zu Chris, dass wir uns schnell anziehen müssten, denn da müsse wirklich jemand im Haus sein. Ich hätte nie gedacht, dass meine Eltern uns gesehen haben könnten. Als wir uns angezogen hatten, gingen wir nach unten und schauten uns um, wer da gekommen war. Wir sahen meine Eltern, wie sie im Esszimmer am Tisch saßen und frühstückten. Mom fragte uns, ob wir nicht mit ihnen frühstücken wollen. Wir, die wir eigentlich von dem Schock, dass jemand im Haus war, noch "neben uns standen", antworteten stotternd mit einem: "J...a...?" Wir gingen langsam zu dem Tisch und hofften, dass meine Eltern von den Geschehnissen im obersten Stockwerk nichts mitbekommen haben. - Wie sich noch an dem selben Morgen herausstellte, war dies eine sich nicht erfüllende Hoffnung. - Chris und ich setzten uns hin, meine Mom reichte uns Teller, Tassen, Brötchen und Tee. Wir begannen alle gemeinsam an zu frühstücken. Daddy fragte mich, wie denn unser Wochenende gewesen sei und ob wir im Haus wilde Partys gefeiert hätten, obwohl er es verboten habe. Wir konnten beruhigt mit einem "Nein" antworten, denn die feierten wir an diesem Wochenende an anderer Stelle. Dann fragte er uns, ob wir am Wochenende ein paar Girls "abgeschleppt" und wenn ja, ob wir mit diesen Spaß hatten. (Dad hat sich etwas anders ausgedrückt, aber vom Sinn her, kommt es schon so hin.) Ich antwortete mit einem "Nein". Dann hätten wir wohl gar keinen Spaß gehabt, erwiderte Daddy. Doch, doch, meinte Chris. -Ich dachte so bei mir, wenn die wüssten, welchen Spaß wir hatten, wir hätten sogar noch mehr gehabt, wenn ihr nicht gekommen wärt.- Daddy beendete damit zunächst die Fragestunde und sprach in Englisch zu meiner Mom, dass sie gut daran getan hätten, früher aus Paris zurück zukommen. Wer wisse, ob die Autobahn vom Flughafen nach Hause am Abend auch so frei gewesen wäre. Beide unterhielten sich so weiter. Ich wendete mich Chris zu und flüsterte ihm ins Ohr, dass sie scheinbar nichts mitbekommen hätten, sonst hätte Dad bestimmt etwas gesagt. Wir frühstückten zu ende, ich stand auf und sagte, dass Chris und ich jetzt hoch gehen wollten, da wir noch etwas für die Schule zu machen hätten. Daddy wünschte uns viel Spaß beim lustigem "Arbeiten". Wir dachten dabei, dass er die Hausarbeiten meinen würde und den Spaß, den wir uns daraus machten. Wir konnten seine Zweideutigkeit noch nicht erahnen, an die er dachte. Außerdem sollten wir uns nicht an ihnen (meine Eltern) stören und ihr Dasein einfach ignorieren. Wir gingen aus dem Zimmer, als er uns hinterher rief, dass, wenn wir Sex praktizieren sollten, die Kondome nicht vergessen dürften und dass wir vorsichtig dabei sein müssen. Sie wollten uns auch, wenn wir deshalb Probleme bekommen sollten, unterstützen. Und was sich geändert hat, könnt ihr im zweiten Teil nachlesen.
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An dieser Stelle möchte ich von meinem Coming Out erzählen.