…und Erklärung(en)

Liebe Leser,

vielen Dank, dass du bis hier hin ausgehalten hast.

Unsere SchuleMit diesen Texten habe dir ich einen kleinen Einblick in meine Schulzeit gewährt.
Wer es geschafft hat, die Texte ganz zu lesen, und dies aufmerksam getan hat, wird nun ein Stückchen mehr von mir kennen. 😉

Nicht alles, was dort geschrieben ist, passt wirklich zu mir, so sind besonders die Kommentare der Mitschüler mit einem Abstand zu Lesen.

Die Mitschüler, wie ich erwähnte, stammten zum Großteil nicht von Leuten aus meiner Clique – der Clique 11a -, sondern aus den anderen Kursen und ehemaligen Klassengemeinschaften.
Diese Leute kannten zum Teil weder die Gruppe, noch mich richtig.
Sie beurteilten mich, oder besonders auch unseren Klasse, aus der wir „entsprungen“ sind, nachdem was sie zu sehen glaubten.
Danach waren wir alle „hochnäsig“, arrogant und falsch. Sie konnten nicht verstehen, dass wir eine Clique waren, die untereinander zusammen standen, ein festes Glied bildeten und sich manchmal auch abschirmten. Dieses wurde, was sicher unbeabsichtigt war, durch Lehrkräfte geschürt, die meinten, sie müssten unsere Leistungen mit denen der anderen vergleichen. Die „11a“ galt immer als die gute Klasse, dort wurden die „guten“ Noten geschrieben. Dass das vielleicht an den Lehrern lag, daran hatte keiner gedacht.
Dieser Irrglaube der Arroganz besserte sich zwar bei den Meisten, aber genau diese gaben nicht ihre Kommentare ab.

Kommentare meiner Mitschüler und Freunde aus der „Clique 11a“, wie man uns nannte, sind hier nicht bzw. fast gar nicht eingeflossen, da diese fast alle einen kleinen extra Kommentar zu jedem schrieben. Daher findet man auch zwei „große“ Artikel zu mir von Nina und Melly, so wie umgedreht von mir zu ihnen, weiter gab es noch einen dritten und damit weiteren „größeren“ gegenseitigen Artikel von meiner nun Ex-Freundin zu mir und ich über sie und eben einige Drei-/ Vierzeiler, der anderen aus der Gruppe.

Die Kommentare zu mir sind wirklich noch schmeichelhaft. Ich erwähnte bereits, andere bekamen es viel derber ab und ich habe diese Kommentare so wiedergeben, wie sie im Jahrgangsbuch gedruckt wurden. Nur dort drin haben wir vor dem Erscheinen einige Blöcke zensiert.
Die Eltern lesen zu lassen, dass man Chef eines Bordells wird, oder Drogenhändler, obwohl man nie Drogen konsumiert hat, wäre wirklich ungünstig gewesen. Wobei das letztere Beispiel bei einer Freundin von mir stand, aber auch auf sie traf das nicht zu. Ich denke, da wollten einige einfach nur „überwitzig“ sein und meinten es ganz anders, schließlich las man auch bei ganz anderen Leuten derartige Kommentare.

Dennoch möchte ich sagen, dass wir am Ende der verschworendste Jahrgang der Schule waren. Wir waren alles andere als Homogen, nein, wie esWeiteres Bild von Henne 2006 einer der Lateinlehrer (Herr E.) schrieb, wir waren ein heterogener Haufen, aber wenn es darauf ankam, dann waren wir eine Gruppe, auf die man sich, bis auf wenige Mitglieder verlassen konnte. Wenn man sie brauchte, waren sie bei einem.
Diese Situationen machten sich besonders bemerkbar, wenn es darum ging, Ungerechtigkeiten der Lehrer aufzudecken, gegen Ungerechtigkeiten auf der Welt zu kämpfen; wenn sich jemand in einer Krise befand, dann half man ihm einfach, ohne eine Gegenleistung  zu verlangen; oder es spiegelte sich auch nur einfach darin ab, zu feiern.

Auch werden den meisten auf ewig die Sommerparties in Erinnerung bleiben, wie auch die letzte Party in der Schule und der Nacht in der Sporthalle. 😉

Wie gesagt, diese Schule war am Ende die geilste und coolste Schule, auf der ich war. Auch die neue Schule konnte nie so sein, wie ihr.
Ich vermisse euch wirklich!

Sogar mit den meisten Lehrern konnte man bestens auskommen. 🙂

Greetz

Henne