Wegweiser auf Fehmarn
Wegweiser auf Fehmarn (Westermarkelsdorf)

Orte in in denen ich mal gewohnt habe oder ich her stamme, an denen ich gerne meine Zeit verbringe…
Ich beginne an dieser Stelle heute und gehe dann zurück in die Historie meines Lebens und meiner Vorfahren.
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Auf Grund der Übersichtlichkeit und Ladezeit habe ich mich zu dieser Aufteilung entschieden.

Fehmarn

Fehmarnsundbrücke
Fehmarnsundbrücke

Wenn ich nicht gerade in Kiel bin oder in meinem Internat, dann lebe ich auf der schönsten Insel, die es in der Ostsee gibt. – Wenn es nicht sogar die schönste Insel auf der ganzen Welt ist. xD
Ihre Wahrzeichen sind – neben vielen anderen – die Vogelfluglinie und der größte Kleiderbügel, den es (in Europa) gibt. :) Von „Nicht- Insulanern“ (alle Menschen, die nicht in von Fehmarn kommen, habe ich mir sagen lassen), dass man die Insel, als sie noch nicht überbrückt war und mit dem Festland verbunden, auch den 7. (5.) Kontinent nannte.

Westermarkelsdorf

– Der Leuchturm –

Leuchtturm Westermarkelsdorf
Leuchtturm Westermarkelsdorf

Das Bild links zeigt ein weiteres Wahrzeichen meiner Lieblings- Insel. Es ist der Leuchtturm von Westermarkelsdorf a.F.. In der Nähe gibt es einen wunderbaren Strand. Er ist so zu sagen ein Geheimtipp. Er ist unbewacht und ein Naturstrand, an dem man vielleicht eher zufällig kommt. Er bietet eine Attraktion, die schon einigen Schwimmern fast das Leben gekostet haben soll.

– Der Poller –

Turm unbekannter Art in Westermarkelsdorf auf Fehmarn
Turm unbekannter Art in Westermarkelsdorf auf Fehmarn

Es ist dieser „Poller“ oder Turm, der etwa 50 bis 100 Meter vom Land entfernt und von innen hohl ist. Woher ich das weiß? Man hat es mir gesagt. 😉 Es ranken sich einige Mythen um diesen Poller. Die eine besagt, dass er als Feuerturm während des 2. Weltkrieges für die Nazis diente, und die Alliierten versucht hätten ihn zu sprengen, dies aber scheiterte. Das ist ein Mythos, der gerne unseren Touris erzählt wird, aber überhaupt nicht stimmt.

Einen wohl wahrscheinlicheren Grund, hat mir ein „alter“ Insulaner genannt.
Ende der 1930er soll die Ostesee so stark zugefroren gewesen sein, dass es den Poller von den Eismassen aus vier Metern Tiefe, dort diente er als Pegelstandsmesser, nach oben und an diese Stelle gedrückt haben soll. Seitdem steht dort so.

Turm unbekannter Art in Westermarkelsdorf auf Fehmarn
Turm unbekannter Art in Westermarkelsdorf auf Fehmar

Es gibt Leute, die sagen, der Poller würde sich immer mal wieder von der einen in die andere Richtung neigen.
Ich wohne bereits seit 2002 auf der Insel, und kommen seitdem ich denken kann, nach Fehmarn, ich kenne ihn nur (von der Küste ausgesehen) nach rechts gelehnt.
Das alles macht ihn aber auch so interessant für viele Schwimmer mal hin zu schwimmen und rein zugucken.
Allen die mal hinreisen, lass gesagt sein, lasst es. – Ihr bringt euch in Lebensgefahr! Es kann passieren, dass ihr bei ungünstigen Strömungen, die an der Stelle oft herrschen, nicht zurück an den Strand kommt! Die Ostsee ist kein Baggersee, das wird leider immer wieder von den Touristen aus dem Binnenland vergessen.


– Brandung und Angler –

Meeresfischen an der Küste von Westermarkelsdorf
Meeresfischen an der Küste von Westermarkelsdorf

Häufiger findet man in Westermarkelsdorf die Angler, die sehr oft im Herbst am Strand stehen, um auf den „großen“ Dorsch oder „Butt“ zu hoffen.
Geeignet ist Westermarkelsdorf zum Angeln wohl daher, dass es an der Nordwestspitze der Insel liegt und die Brandund so direkt auf die Insel „gedrückt“ wird, was zum einen schon den Fisch wohl landwärts bringen wird.
Weiterhin nehme ich einfach auch einmal an, dass das Wasser dort oben auch entsprechen tiefer sein wird, obwohl man in Landnähe auf Höhe des „Pollers“ ein paar Sandbanken findet.

Schild mit dem Hinweis: Liebe Besucher, schmeißt euren Müll nicht in die Natur
Schild mit dem Hinweis: Liebe Besucher, schmeißt euren Müll nicht in die Natur

Da es sich hier um einen Naturstrand handelt, ist das Wasser eher steinig und nicht überall für Schwimmer, die nicht an den Füßen angehärtet sind, geeignet. Das macht es aber auch zu einem Geheimtipp.
Wer durch die Brandung denkt, dass Westermarkelsdorf besonders zum Surfen eignen würde, dem sei gesagt, dass sich einige größere Brocken im küstennahen Wasser befinden, die man schon als Finnenkiller bezeichnen könnte. Wer aber etwas weiter mit dem Bord raus schwimmt und nicht an Land surfen möchte, für den sollte es aber ideal sein.

Westermarkelsdorfer Deich
Westermarkelsdorfer Deich

Auch einige Taucher „verirren“ sich immer wieder gerne an den Naturstrand.
Ich bin kein Taucher und kann daher den Reiz dort zu tauchen, nicht so übermitteln. Vielleicht mag mir einmal jemand sagen, wie dort die Unterwasserwelt ist.

– Der Deich –

An dieser Stelle war einmal ein Deich
An dieser Stelle war einmal ein Deich

Neben dem Angeln, Baden, Surfen und Tauchen läd Westermarkelsdorf aber vielmehr ein zum Spazierengehen am Strand, zum Leuchtturm und auf den Deichen.
Einige denken, Deiche gebe es nur an der Nordseeküste, aber dem ist nicht so. Auch unsere Ostseeküsten und besonders Küsten, wie jene im Norden Fehmarns müssen geschützt werden.

Blick auf den Parkplatz und den Deich von Westermarkelsdorf
Blick auf den Parkplatz und den Deich von Westermarkelsdorf

Als Beispiel könnt ihr euch die Bilder einmal ansehen. Als ich vor zehn Jahren in etwa kleicher Stelle war, konnte man von dem Strand aus nicht über den Vordeich sehen. In einer „Kuhle“ dahinter parkten die Autos und man konnte nicht einmal von den Bussen die Dächer aus Sicht des Strandes sehen.
Steht man heute an gleicher Stelle, kann man von dem Strand aus in die „Parkkuhle“ sehen.
Genauso das Dixiklo, das ihr dort stehen seht, war damals nicht zu sehen. Leider habe ich aus dieser Zeit keine Bilder (mehr). Ich hätte so gerne noch Bilder, wie der Deich an dieser Stelle noch intakt war.

Westermarkelsdorfer Küste aus der Luft
Westermarkelsdorfer Küste aus der Luft

Dass die Ostsee dort bei den Stürmen an der Küste zehrt, kann man besonders eindrucksvoll aus der Luft sehen.

Bei einem der Herbststürme kann man beeindruckend sehen, dass auch die Ostsee ein Kraft hat.
Wenn die Wellen aufs Ufer schlagen und man dann am Strand warm eingehüllt, am Besten mit einem seiner liebsten Menschen, sitzt, dann kann es so richtig romantisch sein.

Die Kraft der Wellen, die auf die Küste von Westermarkelsdorf brechen
Die Kraft der Wellen, die auf die Küste von Westermarkelsdorf brechen

Westermarkeklsdorf ist noch immer ein Zufluchtsort für mich, wenn ich alleine sein möchte, nachdenken muss oder einfach einfach nur träume will.
Vieler meiner Texte schreibe ich an diesem Ort, oder sie fallen mir in Westermarkelsdorf ein.

Als Phillip noch lebte, kam er immer mit mir an diesen Ort und dann haben wir gemeinsam gegrübelt, die Natur genossen, oder als wir noch Kinder waren gespielt. Obwohl, das haben wir auch noch, als wir schon größer waren.

Westermarkelsdorf war und ist immer unser Ort der „Stille“ gewesen, auch wenn es dort keineswegs still ist.


Wo ich jetzt wohne

Ach so, ich wohne zwar auf der Insel, wenn ich nicht in Kiel bin, aber nicht mehr in Westermarkelsdorf, aber irgendwo auf der Insel… 😉

Der Hafen aus der Luft
Der Hafen aus der Luft

…nämlich an diesem kleinen Hafen haben wir unser neues Haus Ende 2003 bezogen.
Das Luftbild ist leider nicht so aktuell, aber heute würde man unser Haus auf dem Foto finden können. :)
Da ich da wohne, sehe ich es sogar jetzt. Okay, ich sehe es auf dem Foto, weil ich mir vorstellen kann, wo es auf dem Bild sein würde, wäre das Bild aktueller, gell…
Man sieht den „Yacht-Hafen“, die Mole und die „Einfahrt“ in den Hafen, den ehemaligen Speicher, in dem sich heute (aber auch schon auf dem Bild) ein Restaurant, sowie Ferienwohnungen befinden. Auf der linken Seitesieht man das „Becken“ für die Anfänger bzw. die das „Windsurfen“ erlernen möchten. Dieser Bereich eignet sich sehr gut, da dort das Wasser eher flach ist. Rechts finden sich das „Surfer-Paradies“ für all jene, die schön sicherer auf dem Brett sind.

Kaiser Willhelm-Gedächnisort
Kaiser Willhelm-Gedächnisort

Außerdem, wären dort zur Zeit der Aufnahme des Bildes nicht die Bäume grün, würde man links unten ein Dusch- und Toilettenhaus sehen. Dort in der Nähe findet man ein Denkmal für „Kaiser Willhelm I.“, der einst den Hafen, als er noch als Umschlagshafen für zum Beispiel Getreide diente, eingeweiht haben soll.
Von dieser Vergangenheit ist heute allenfalls noch etwas zu erahnen durch das ehemalige Speicherhaus, das heute als Restaurant dient. Ich wüsste es auch nicht, hätte man mir dies nicht erzählt.
Im Hintergrund ist weiterhin ein kleiner „Binnensee“ zu sehen, der eigentlich ziemlich verlandet ist, getrennt von der Ostsee durch einen „kleinen“ Damm, auf diesem kann man mich regelmäßig beim Joggen antreffen.

Blick in den Hafen
Blick in den Hafen

Weiterhin sieht man wohl das typischste Bild von meiner kleinen Insel, Rapsfelder. Die findet man im Sommer wirklich überall auf der Insel. Wer diese übersehen will, der muss schon eine „Gelbfarbenschwäche“ haben.

Ein weiteres Bild zeigt den Ort, an dem ich wohne, aus einer anderen Perspektive.
In dem „Yacht-Hafen“ liegt auch unser Schiff, keine fünf Minuten von unserem Haus entfernt.
Im Hintergrund sieht man einen

Der Leuchtturm, der Nachts in mein Fenster scheint, besser blinkt.
Der Leuchtturm, der Nachts in mein Fenster scheint, besser blinkt.

Leider fehlt auch hier etwas sehr bildbestimmendes der Insel, die Windkraftparks, die man aktuell im nördlichen Teil des Bildes finden würde…
Auch wenn es manchmal anders klingen mag, aber ich liebe meine „kleine“ Insel. Sie hat so viel Idylle, man kann träumen, sich ans „Meer“ – an den Stränden zurück ziehen, viel nachdenken, aber auch coole Parties mit Freunden am Wasser feiern. *schwärm*

Zu „Hendriks Orte (Kiel – Mein Studienort)