Eine Stunde Latein mit ihm... Menschlich der beste, den es gibt, aber als Lehrer...An dieser Stelle sind Bilder zu finden, die mich irgendwie sehr bewegten und ich irgendwie nicht wusste, in welche Rubrik ich sie legen sollte. Daher bekamen sie eine eigene Rubrik..
Aber sie sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, daher werden sie auch immer wieder ergänzt.

Hutzi Wutzi

Auf dem zweiten Bild, zum ersten Bild werde ich noch einmal danach kommen, kann man nicht so ganz sehen, was es ist. Es ist die Rückseite meines Blocks, in den ich alles aus dem Latein- Gk rein schrieb.

Hutzi Wutzi

Ein Mädel, das mir seit der sechsten und in den folgenden Schuljahren sehr ans Herz gewachsen ist (rein platonisch, sie ist nur einer meiner besten Freundinnen, nicht mehr). Sie und ich haben die Latein-Stunden, wegen akuter Unlust immer dazu genutzt anderes zu machen. Wir schrieben uns Briefe, bastelten mit Bennys Zeichenknete Bäume, Häuser, Fantasiegestalten oder malten eben auf unseren Blöcken rum. Ja, ich weiß, das macht man in der Quarta. Und dieses ist ein Objekt der Stunden. Eines, das mir mich immer an die schöne Zeit mir ihr erinnert. Sie zeichnete zu gerne diesen Elefanten, sie nannte ihn „Hippi Hippo“. Jeden neuen Block und jedes Heft von mir hat sie mit einem dieser coolen „Hippi Hippos“ bemalt. Ohne diese wären meine Hefte und Blöcke echt leer gewesen.
Jeder hatte einen coolen, eigenen Spruch.
Auf diesem hat sie den Spruch geschrieben: „Hallo Jan (mein zweiter Name) Du Hutzi Wutzi!
Denk immer daran Flower Power!

Kleine, ich habe es dir nie gesagt. Ich vermisse dich! Wir sehen uns bestimmt wieder… Ich hoffe es so sehr. ,(

Latein

Eine Stunde Latein mit ihm... Menschlich der beste, den es gibt, aber als Lehrer...Wenn wir dann gerade bei Latein sind, dann hier auch schon die Lösung zu dem ersten Bild, das ihr links oben sehen könnt und wenn ihr es anklickt, vergrößern. Wer es noch größer möchte, einmal hier klicken größer hab ich es nicht. 😉
Das Bild drück aus, was so manche Lateinstunde für uns bedeutet hat. Denn dieses Fach war das einzige Fach, was an diesem Gym wirklich schwer war, weil der Lehrer so Autoritär daher kam, dass man vor ihm Angst hatte.
Ob er diese Angst für sich bewusst ausstrahlte, oder ob es mit den Jahren für ihn unbemerkt dazu kam, das weiß ich nicht.
Ich weiß nur, dass man bei diesem Lateinlehrer zwischen seiner Person in seinem Beruf und der Privatperson unterscheiden musste.
Als Lehrer war er gefühlt, wenn er seine schlechten Tage hatte, nicht so toll, aber als Mensch ist er einer der besten, die es geben soll.

Die Freiheit und die SV

Einstein-Spruch Freiheit

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas zu sehnen und es zu verwirklichen, Schiffbruch zu erleiden und Erfolg zu haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein zu führen. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:
Dies ist mein Werk!

Dieser Spruch von Albert Einstein ist einer, der mich vielleicht, mein Handeln oder mein Denken etwas beschreibt.
Als ich diesen Auspruch von Einstein einmal in einem Buch fand, konnte ich mich genau dort wieder finden, somit nutze ich die Gedanken zur „Freiheit“ sehr oft.

Ich bin die letzten zwei Jahre an meinen Schulen Schülersprecher gewesen. Unter meinen Einladungen zu den SV-Sitzungen hänge ich genau dieses Bild mit dem „Spruch“ immer an. Es ist so eine Art Markenzeichen meiner Einladungen. 😉

Durch die Zeit als Schülersprecher bin ich persönlich sehr gereift. Ich habe mich in der Zeit sehr verändert.
Ich bin erst in der elften Klasse an das Gymnasium bzw. Internat gestoßen, an dem ich mein Abi mache.

Anfangs lehnte ich die Schule und dessen Art eher ab, da ich es nicht gewohnt war, an einer Schule zu sein, die auch „sozial“ denken kann.
Meine Gymnasien bis dahin haben mir eher das Gegenteil gezeigt.
Hinzu war ich von den verschiedenen Gymnasien eher als ein Elitemensch erzogen wurden, und so handelte ich auch. Diese Schule war wirklich Elite, hat uns aber Demut und Sozialesverhalten gelehrt. Ganz anders, als die Gymnasien davor. Dieses zu Erklärung zu den folgenden Sätzen.

Hinzu bin ich, wie erwähnt, menschlich gewachsen.
War ich vor der SV-Zeit eingebildet, hochnäsig und alles andere als diplomatisch, habe ich genau die Gegenteile als Schülersprecher gelernt.

Unsere Schülersprecher an dem Gymnasium haben auch immer die Aufgabe des Sprecher der Schule, so nannte man diese auch immer „Schulsprecher“.
Da ich aber, wie erwähnt anfangs die Schule und ihre Ausrichtung ablehnte, habe ich bewusst wieder den Begriff „Schülersprecher“ gewählt für die Bezeichnung meines Postens. Ich sah es so, dass ich für die Schüler sprach und sie vertrat, aber auf keinen Fall das Gedankengut, die Intentionen meiner Schuler bzw. des Internats.
Das änderte sich sehr schnell mit dem Amt des Schülersprechers.
Ganz schnell war ich ein Teil der Schule und konnte mich mit ihr intentifizieren.
Durch meine „Schülersprechertätigkeit“ kann ich etwas bewegen und konnte so auch einige meiner Intentionen einbringen und Missstände an der Schule zusammen mit meiner SV (Schülerversammlung) beseitigen.

Am Ende ist sie für mich nicht nur ein ganz wichtiger Teil meines Lebens, sondern, wenn ich meinen Mitschülern, Lehrern, sogar dem angestelltem Personal und meinem Direktor glauben darf, bin ich auch ein wichtiger Teil für die Schule.

Der Suizid als Ausweg?

Karin Jäcke, Furcht vor dem Leben - Wenn Jugendliche den Tod als einzigen Ausweg sehen

Das nächste Bild, ist das Cover eines Buches von Karin Jäcke, Furcht vor dem Leben – Wenn Jugendliche den Tod als einzigen Ausweg sehen.

Ich möchte diesen Teil eigentlich auch nicht wirklich kommentieren.
Aber dieser Teil beschäftigte mich in meiner Kindheit, dann wieder während meines Religions- GK, als ich eine Hausarbeit zum Thema schreiben musste und erst kürzlich. An alle, die es auch beschäftigt, das Leben ist cool, wenn es auch nicht immer leicht ist.
Zumindest möchte ich wohl glauben, dass das Leben cool ist.

Seit dem mein Bruder Phillip sich das Leben genommen hat und das erfolgreich, bin ich mir da nicht so ganz sicher.

Mal sehen, ob ihr mich vermisst. Menschen in Lebensgefahr.

Eine Freundin hat mir dieses Buch einmal gegeben, sie selbst hat es wohl von jemanden, der an diesem Punkt stand.
Viele Anmerkungen in dem Buch, das ich habe, deuten darauf hin. Vieles erinnert mich in meinem Leben an den Inhalt des Buches Mal sehen, ob ihr mich vermißt. Mensch en in Lebensgefahr. ( Ab 13 J.).Mal sehen, ob ihr mich vermisst. Menschen in Lebensgefahr.

Besonders die Rückseite erinnert mich immer wieder, an das Leben zuhause und an Phillip.
Er hatte einmal für mich die Rückseite anders zusammen gefasst. Wenn ich es wiederfinde, dann werde ich diesen Text hier veröffentlichen.

Living Hope

Hoffnung - Buch von der Expo 2000Und nun zu einem Thema, das schon wieder fröhlicher ist. Es ist das Cover des Buches „Living Hope -Good News Starter-Kit“, das ich auf der EXPO 2000 in Hannover bekam.
Es ist das Motto, nach dem ich lebe „Living Hope“. Dies kann ich durch meinen christlichen Glauben und das Wissen um Gott und seinem Sohn Jesus.

Es gab eine Zeit auch in meinem Leben, da habe ich diesen Glauben verloren. Woran es lag? Egal, ich weiß, dass es Gott egal ist, ob ich jeden Sonntag in die Kirche „marschiere“. Wichtig ist, dass ich an ihn und seinen Sohn glaube. Die Kirche ist, sorry liebe Kirche, weltlich geprägt und so handelt sie leider auch! Das muss man wissen, dann kann man auch ganz locker und dennoch fest mit seinem Glauben leben. Dies war keine Missionierung, das ist einfach mein Glaube.

Ok, das war das Wort zum Sonntag! Weiter geht´s….

Der Träumer

Der träumende Delphin - Eine magische Reise zu dir selbst

Sergio Bambaren, schrieb das Buch „Der träumende Delphin – Eine magische Reise zu dir selbst“. Dieses Buch schenkte mir meine Klassenlehrerin als ich mein letztes Gym zu meinem jetzigen verlies.

Es beschreibt wohl am Besten, was ich auch bin.

Ich bin, wie der Delphin ein Träumer, der es wagt aus den Grenzen des „normalen“ auszubrechen und ich wag(t)e neues.
So gut kannte mich also meine Lehrerin. Okay, nach drei Jahren sollte es wohl so sein.

Sollte sie diese Site mal finden uns lesen, dann ist das für Sie Annmagret:
Danke, dass Sie die drei Jahre immer zu mir standen und mich auch gegen den Widerstand Ihrer Kolleginnen und Kollegen dafür gesorgt haben, dass ich immer an unserer Schule bleiben durfte, obwohl ich bestimmt einer Ihrer Problemschüler war.
Den gleichen Dank möchte ich auch an meinen Direktor und an dich Liane geben, denn auch diese beiden haben mich in der schwersten Schulzeit unterstützt.
Lehrer, wie sie drei es sind, sollte es mehr geben. Ohne Sie wäre ich nicht an der Stelle, an der ich heute bin.
Danke, dass Sie mir meine Freiheit gelassen haben und Danke, dass Sie mir geholfen haben, als für mich die Welt zusammen zubrechen drohte.

DANKE!!!

Diese Bilder sind die, die ich am Anfang ansprach.

Die USA

God bless AmericaHierzu ist eigentlich schon genug geschrieben und gezeigt worden. Da es meine Stadt ist, ich gerne in den WTC war, ich Freunde dort habe, um die ich Angst hatte, möchte ich nur diese paar Worte verlieren.
Ich hoffe, nie wieder so etwas schreckliches erleben zu müssen. Als ich das erste Mal von der Tragödie erfuhr, saß ich von der Schule im Bus nach hause. Bei uns fuhren Reisebusse und der Fahrer hatte das Radio auf die Lautsprecher geschaltet. Es hieß zunächst auf R.SH, dass es ein Unfall war. Doch schnell zeigte sich, es war nicht so. … Das zweite Flugzeug krachte…. Als ich zu hause ankam, habe ich sofort CNN eingeschaltet. Kurz darauf brach das erste Gebäude zusammen und dann das zweite, ich sah die Bilder aus dem Pentagon, ich sah…
Diese Bilder werde ich nie vergessen. Diese Bilder haben sich in mein Gehirn eingebrannt. Ich wusste in dem Moment nicht, was da passiert. Es sah aus, wie in einem miesen Spielfilm im Kino. Aber es war nicht Kino, es war wahr…
Ich versuchte sofort Freunde anzurufen, doch die Leitungen waren zu meist tot…
Später erreichte ich sie doch, und sie lebten…
Ich habe die ganze Nacht TV gesehen, ich wollte wissen, was passiert.
Als ich wieder in die Schule kam, sprachen mich alle an, was geschehen war. Wir hielten an diesem Tag die erste Schweigeminute. Ich weiß nicht, wie viel wir davon in dieser Zeit hatten, es war eine Menge. Was mich sehr beeindruckte, war, wie Deutschland und die Welt in diesem Moment zu meiner Nation standen. – Was mich schockiert, wie sich diese Nationen heute zu uns verhalten. :(
Wenn einer über 9/11 spricht, kommen die Bilder von diesem Tag in mein Gedächnis…
Und dieser Spruch:

God bless America

Kieler Woche 2003Das letzte Bild entstand auf der Kieler-Woche 2003. Ich hab wegen der Flagge genommen. 😉

Und ein paar Bilder, die ich durch Fotomontage erstellt und mit ein paar „Gedichten“ von mir versehen habe, könnt ihr hier finden.

So diese Seite war etwas sentimental, aber es waren auch die Dinge, die mich beeindruckten.
Es kommt demnächst aber auch mehr positives hinzu…
Bleibt dran…

Quellenhinweis der Buchtitel und Cover:
Jäckel, Karin: Furcht vor dem Leben, Wenn Jugendliche den Tod als einzigen Ausweg sehen, Bastei-Verlag Gustav H-Lübbe, Bergisch Gladbach, 1998
ISBN 3-404-604452-0

Ischka, Peter J., Übersetzung: Runkel, Babara: Living Hope, Good News Starter-Kit, Schlüssel zu den Geheimnissen des neuen Testaments, Lebendige Hoffnung, Englisch – Deutsch, Pavillion der Hoffnung e.V., Kassel und IBS Deutschland e.V. Internationale Bibelgesellschaft, Schorndorf, 2000
ISBN 9-171-65098-9
Sergio Bambaren: Der träumende Delphin, Eine magische Reise zu dir selbst, Piper Verlag GmbH, München, 12. Auflage 2002
ISBN 3-492-22941-7