Ich kenne den Film ja auch, aber er hat mich nicht ergriffen, wie es die Romanvorlage tat.
Der Film ist zum Grossenteil so weit weg von dem Roman.
Aber das ist auch das Problem von Literaturverfilmungen, sie kommen nie an das Original.
Wir Menschen haben ja eine Fantasie und in der sieht alles anders aus, als es der Film dann darstellen kann.
Ein Buch liest man vielleicht 4-6 Stunden, je nach Umfang. Die Wolke kann man sicher auch in 2 Stunden lesen, aber will man das Buch begreifen, liest man laenger.
Ein Film, wuerde man die Vorlage uebernehmen, wuerde sogar noch laenger laufen, als 4-6 Stunden.
Ein Film kann aber nicht 4-6 Stunden gehen, also muss der Inhalt gerafft werden. Leider geht dann oft das verloren, was einem selber sehr wichtig war.
Der Autor und der Regiseur des Filmes koennen ja nicht wissen, was mich als Leser bewegte und welche Fantasien, Emotionen, Gedanken es ausloeste. Das ist einfach das Problem bei Literaturverfilmungen.
Ich wette, beim "Vorleser" gehe ich auch mehr als enttaeuscht aus dem Kino.
Ich war schon ueber die Auswahl der "Protagonisten" im Film enttaeuscht.
Erst sollte Nicole Kidman Hanna spielen, jetzt ist es Kate Winslet. Beide sind nicht Hanna in meinem Kopf.
Hanna hat fuer mich ein ganz anderes Gesicht, der passt nicht zu den Charakteren.
Vielleicht mal Wiki lesen, worum es dort geht,
klick mich.
Um noch einmal auf "Die Wolke" zu kommen, auch dort bietet Wiki etwas, das kann man
hier nachlesen.
Dort sieht man auch noch einmal den Unterschied aufgefuehrt.
Der Film ist einfach nicht "Die Wolke", der ist was anderes. Der Film traegt nur den Namen des Romans.
Lest den Roman, der hat mehr Spannung.
Man merkt, der Roman hat einen hohen Stellenwert bei mir und ich verteidige den Roman. *smile*
@Olli, wir koennen den Film ja auch mal sehen... aber besser nicht, ich red ihn dir kaputt...

Greetz
Henne