Hallo zusammen!

Das mag vielleicht fuer einige "dumm" klingen, was ich schreibe und andere sagen dazu noch "wayne". Das mag alles sein, aber mir ist es wichtig.
Mein Paps hat heute etwas ganz wichtiges zu mir gesagt, was mir etwas ganz besonderes gezeigt hat.
Vor rund zehn Tagen hatte mein Paps eine Hirninfarkt. Es war der Tag, als ich eigentlich von meinen Eltern fuer immer in die USA abgeschoben werden sollte.
An den Tagen zu vor habe ich wieder extrem "gezickt",
Pudding gebaut (was auch der Ausloeser fuer meine Eltern war, dass ich lieber komplett in den USA leben sollte) und gebe mir aus diesem Grund auch die Hauptschuld daran, dass Dad diesen Apoplex hatte.
Heute ist mein Papa uebers Wochenende aus der Klinik entlassen worden, damit er Montag in die "Reha" kann.
Seit dem Dienstag, als es geschehen ist, kann ich Paps nicht mehr in die Augen sehen, weil ich mir die Schuld an seinem jetzigen Zustand gebe.
Heute hat er dann, als wir alleine waren, etwas ganz besonderes gesagt.
Er hat mir ins Gesicht geguckt und zu mir gesagt, dass er auf seinen kleinen "Rockstar" stolz sei und mich die Schwestern im Krankenhaus voll suess und toll fanden.
Sie haetten gefragt, wer sein Enkelsohn sei.

Gut, das war fuer Pa weniger lustig, er findet es immer erschreckend, wenn Leute ihn fuer meinen Grandpa halten.
Er hat mir sogar eMail-Adressen und Handynummern mitgebracht.
Was aber viel wichtiger ist, er hat mir gesagt, dass er stolz auch mich sei, er eben auch finde, dass ich toll sei und mein rebellisches Verhalten auch verstehe.
Er hat mich in den Arm genommen, selbst wenn ich das in diesem Augenblick nicht so erwidern konnte (dafuer koennte ich mich schlagen), wird er hoffentlich wissen, dass ich ihn liebe und so sehr schaetze.
Das ist mir so wichtig, was er gesagt und getan hat. Ich koennte vor Freude einfach wieder heulen.

Irgendwie hoffe ich, dass das jetzt wirklich die richtige Chance ist, neu anzufangen.
Er ist mein Held (es gibt Mama-Kinder und Papa-Kinder, ich bin wohl mehr das letztere) und es tut mir so weh, wenn ich die Ablehnung von ihm spuerrte.
Es schmerzt jetzt aber noch viel mehr, ihn jetzt so krank zu sehen und wissen, dass doch eigentlich ich daran Schuld bin.
Ich hoffe, er kann mir wirklich verzeihen und ich finde endlich zurueck zu ihm.
Ich liebe meinen Paps naemlich ueberalles.
Egal, wie
Pudding ich zu dir bin, Paps, bleib bitte mein Held.
Greetz
Henne